NEWS & PRESSE

Presse

Berichte, Kommentare, Best Practises. Neue Produkte, neue Projekte, neue Ideen. Hier finden Sie alle Neuigkeiten von und über subreport. Aktuell, interessant und wissenswert!

19.09.2017
Dokumentation Kölner Vergabetag 2017

08.02.2017
Luft- und Raumfahrt mit ELViS

21.09.2016
„Papierkram ist das Letzte“

21.09.2016
Dokumentation Kölner Vergabetag 2016

06.07.2016
Wirtschaft trifft Politik

16.11.2015
Drum prüfe wer sich ewig bindet

24.09.2015
Dokumentation Kölner Vergabetag 2015

18.09.2015
Vielfalt ist ein Motor für Erfolg

24.02.2015
Dokumentation Erste eVergabekonferenz des Kommune 2.0 e.V.

02.10.2014
Dokumentation Kölner Vergabetag 2014

02.09.2014
Lust auf eVergabe

12.05.2014
Guter Rat ist unbezahlbar

17.10.2013
Dokumentation Kölner Vergabetag 2013

20.09.2013
Beschaffungswissen pur

14.03.2013
Kommune 2.0 gründet Verein

17.10.2012
Dokumentation Kölner Vergabetag 2012

16.05.2018
Infoveranstaltung: Einführung der eVergabe

Quelle: www.handwerksblatt.de | 16.05.2018

Was die eVergabe für Unternehmen im Landkreis Trier-Saarburg bedeutet, darüber informiert eine Veranstaltung am 11. Juni im Tagungszentrum der Handwerkskammer Trier.

Der Landkreis Trier-Saarburg und der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.)  vergeben jährlich Aufträge im Gesamtvolumen von mehreren Millionen Euro an Betriebe der Region Trier. Die Auftragsvergabe erfolgt gemäß den rechtlichen Bestimmungen der öffentlichen Vergabe im Rahmen von Ausschreibungsverfahren.

Im Zuge der Digitalisierung von Verwaltungs- und Geschäftsabläufen hat der Gesetzgeber die Einführung der elektronischen Vergabe (eVergabe) beschlossen. Öffentliche Auftraggeber müssen bis 18. Oktober 2018 den Bietern die Möglichkeit einräumen, ihre Angebote elektronisch einzureichen.

Der Landkreis Trier-Saarburg und der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) haben sich hierzu für die Vergabesoftware „ELViS“ des Anbieters subreport entschieden.

Welche Vorteile das für Unternehmer bietet, darüber möchten der Landkreis und der A.R.T. informieren. Der Softwareanbieter subreport wird das Thema eVergabe und das Arbeiten mit der Vergabesoftware erläutern.

Die Veranstaltung findet statt am Montag, 11. Juni 2018, ab 15 Uhr im Tagungszentrum der Handwerkskammer Trier, Loebstr. 18, 54292 Trier.

Anmeldung unter Angabe der Teilnehmerzahl bis 1. Juni an vergabe@art-trier.de

Text: Tim Adrian / handwerksblatt.de

 

08.02.2018
Kirchheimer Stadtverwaltung ab 10. Februar mit neuer Ausschreibungsplattform

Quelle: FOCUS Online | Do., 07.02.2018

Kirchheim unter Teck

Kirchheimer Stadtverwaltung ab 10. Februar mit neuer Ausschreibungsplattform

Kirchheim unter Teck, 07.02.2018 – Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck steigt auf eine neue Ausschreibungsplattform um.

Ab Samstag, 10. Februar 2018, werden die Vergabeunterlagen im eVergabe-System ELViS auf www.subreport.de kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf der Plattform werden alle Ausschreibungen der Stadtverwaltung abrufbar sein. Die bisher verwendete Plattform www.ausschreibungen-kirchheim-teck.de steht spätestens ab 15. Februar 2018 nicht mehr zur Verfügung.

Im Zuge der Vergaberechtsreform 2016 müssen ab Oktober 2018 alle Vergabeverfahren oberhalb der europaweiten Schwellenwerte auch elektronisch abgewickelt werden können. Aufgrund dieser gesetzlichen Vorgabe wechselt die Stadt Kirchheim unter Teck die Plattform für den Download von Ausschreibungsunterlagen. Dieser Service soll allen Bietern zur Verfügung stehen. Die Ausschreibungsunterlagen können ohne Registrierung auf der Plattform angesehen werden. Wer an einer bestimmten Ausschreibung interessiert ist, kann diese auf www.subreport.de einsehen, indem er die in der Veröffentlichung angegebene ELViS-Nummer angibt.

Für den Download der Unterlagen ist eine einmalige Registrierung notwendig. Die Nutzung der Plattform ist kostenlos. Auch die elektronische Abwicklung der Ausschreibung zieht keine Kosten nach sich.

Fragen beantworten bei der Stadtverwaltung Christine Ulmer und Monika Momper von der Stabsstelle Bauverwaltung (E-Mail: bauverwaltung@kirchheim-teck.de, Telefon: 07021 502463 bzw. -406). Als Ansprechpartner bei subreport fungiert Bastian Rose (0221 98 57 856, E-Mail: bastian.rose@subreport.de).

 

 

11.12.2017
Mit wenigen Klicks zum Auftrag

Quelle: Westfälische Nachrichten | Do., 07.12.2017

Ausschreibungen der Gemeinde ab 2020 nur noch online:

Mit wenigen Klicks zum Auftrag

Senden – Ab dem 1. Januar 2020 ist Papier bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen Geschichte. Die Gemeinde Senden informierte darüber, was zu beachten ist.

Das papierlose Büro ist zwar nach wie vor eine Zukunftsvision. Doch schreitet der Siegeszug der elektronischen Datenverarbeitung immer weiter voran. Das gilt auch für die Auftragsvergabe aus öffentlicher Hand. Vor diesem Hintergrund informierten sich 35 Unternehmer im Rahmen der Veranstaltung „Der einfache Weg zu öffentlichen Aufträgen – die e-Vergabe mit Subreport ELViS” über die elektronische Vergabe öffentlicher Aufträge.

Im Zuge des Infoabends, der jetzt im Sendener Rathaus stattfand, erläuterte Stefan Ehl, Experte für die elektronische Vergabe bei der Firma subreport, wie sich die Unternehmen zukünftig mit wenigen Mausklicks über das elektronische Portal „ELViS” an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen können. „Nach einmaliger Registrierung auf der Plattform können die Unternehmen Vergabeunterlagen einsehen, sie digital bearbeiten und das fertige Angebot online einreichen“, erklärte Ehl.

Neben der Zeit- und Kostenersparnis, die daraus resultier, biete das elektronische Vergabeverfahren weitere Vorteile. So können Unternehmen über das Portal von vielen öffentlichen Vergabestellen gefunden und zur Abgabe von Angeboten aufgefordert werden. „Die Sichtbarkeit gerade kleiner Unternehmen wird durch die Nutzung von ELViS verbessert. Davon profitieren die Vergabestellen und die lokalen Unternehmen”, teilt die Wirtschaftsförderung Senden mit.

Um die Vorteile der digitalen Plattform auch im vollen Umfang nutzen zu können, müssen von den Unternehmen einige wenige Voraussetzungen erfüllt werden. Um verbindlich Angebote abgeben zu können, benötigen Unternehmen die Software „Java” und eine elektronische Signatur.

Dass sich dieser Aufwand zukünftig durchaus lohnen dürfte, da die Bedeutung der elektronischen Vergabe weiter zunimmt, machte Bürgermeister Sebastian Täger noch einmal deutlich: „Wir sind als öffentlicher Auftraggeber ab dem 1. Januar 2019 gesetzlich dazu verpflichtet, elektronische Angebote entgegen zu nehmen. Ab dem 1. Januar 2020 ist Papier bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen dann Geschichte.”

Damit der Einstieg in die elektronische Vergabe gelingt, bietet die Gemeinde Senden weiterführende Informationen zur e-Vergabe auf der gemeindlichen Homepage an. Darüber hinaus steht Simone Döhla, ✆ 0 25 97 / 699-309, E-Mail:s.doehla@senden-westfalen.de, interessierten Unternehmen bei Fragen gerne zur Verfügung.

„Wir sind als öffentlicher Auftraggeber ab dem 1. Januar 2019 gesetzlich dazu verpflichtet, elektronische Angebote entgegen zu nehmen.“

Bürgermeister Sebastian Täger

Auf starkes Interesse bei den Gewerbetreibenden stieß der Informationsabend zum Thema „Elektronische Auftragsvergabe“. Stefan Ehl erläuterte die Voraussetzungen und Möglichkeiten des Verfahrens. Foto: Gemeinde Senden

 

 

 

15.11.2017
Neue Funktionen in subreport ELViS

Quelle: Behörden Spiegel / November 2017

Der Frühling belebt, der Herbst inspiriert

(BS/Andrea Farnung*) Mit einem großen Relaunch hat subreport zum 30. Oktober 2017 neue Funktionen im Vergabeinformations-System subreport ELViS realisiert. Ziel ist es, mit einem individuellen Formularmanagement, einem erweiterten Rollen- und Rechtemanagement und der Umsetzung der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) den Workflow von Ausschreibern bei der eVergabe noch besser zu unterstützen und spürbar zu vereinfachen.

Individuelles Formularmanagement

Mit dem Relaunch bietet subreport ein neues, individuelles Formularmanagement an. Neben den Formularen nach VHB-Standard haben Ausschreiber nun die Möglichkeit, in subreport ELViS eigene Formulare für den Vergabeworkflow mit Microsoft Word, OpenOffice und PDF implementieren zu lassen. Bei der Gestaltung der Formulare, die nach Verfahrensart und Prozessschritten konfigurierbar sind, sind keine Grenzen gesetzt: Ausschreiber können neben individuellen Layouts, Farben, Icons und Logos auch eigene Textvorgaben umsetzen und in subreport ELViS einbinden lassen. So lassen sich maßgeschneiderte Formulare entwickeln, die genau an die Standards und Vorgaben des Auftraggebers angepasst sind. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Formular-Bibliotheken nach Landesrecht für alle gewünschten Bundesländer in das eVergabe-System ELViS integrieren zu lassen.

Erweitertes Rollen- und Rechtemanagement

Der Einsatz von externen Dienstleistern wie Planern im Vergabeverfahren ist bei öffentlichen Auftraggebern längst gang und gäbe. Durch ein neuartiges, flexibles Rollen- und Rechtemanagement bietet subreport ELViS Auftraggebern die Möglichkeit, externen Partnern individuelle Zugänge zum Vergabeprozess zur Verfügung zu stellen – vom reinen Leserecht bis hin zur Bearbeitung der Bekanntmachung, der Vergabeunterlagen etc. Für eine sichere Kommunikation nutzen die Partner ein neues, internes Nachrichtensystem, in dem die gesamte Korrespondenz dokumentiert wird. Auf diese Weise sind beide Seiten stets vollständig und sicher informiert – grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Vergabeverfahren nach UVgO

Bisher wurde die neue Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) auf Bundesebene und in Hamburg umgesetzt. Weitere Länder werden in den nächsten Monaten folgen. Auftraggeber können mit subreport ELViS jetzt alle Vergabeverfahren nach der Unterschwellenvergabeordnung rechtssicher durchführen – seien es Direktvergaben, öffentliche sowie beschränkte Verfahren und Verhandlungsvergaben mit und ohne Teilnahmewettbewerb. Mit den integrierten Formularen können Bekanntmachungen einfach erstellt und bequem direkt an service.bund.de sowie einen individuellen Fachmedienverteiler versandt werden. Natürlich stehen neben der neuen UVgO auch weiterhin alle Vergabeverfahren nach VOL in subreport ELViS zur Verfügung.
„Unser eVergabe-System ELViS wird dank seiner einfachen Handhabung und großen Praxisnähe bei mehreren tausend Vergabestellen in ganz Deutschland eingesetzt“, erläutert subreport-Geschäftsführerin Christiane Schäffer. „Mit den neuen Funktionen bieten wir unseren Nutzern jetzt noch mehr Möglichkeiten, ihre Aufträge einfach und vergaberechtskonform elektronisch zu vergeben.“

*Die Autorin Andrea Farnung ist in der Öffentlichkeitsarbeit für das Kölner Unternehmensubreport tätig. Mehr Informationen zu subreport ELViS stehen online unter www.subreport.de zur Verfügung.

09.11.2017
Ab nächstes Jahr wird nur noch elektronisch vergeben!

Quelle: FOCUS Online | www.focus.de

Dienstag, 07.11.2017, 15:47

In Vorbereitung der elektronischen Vergabe informiert die Zentrale Vergabestelle der Stadt Neubrandenburg darüber, dass zukünftig (Pflicht ab Oktober 2018) nur noch elektronische Angebote abgegeben werden können. Die Stadt stellt ihre Ausschreibungsunterlagen für Bau-, Liefer- und Dienstleistungen auf dem Vergabeportal „subreport“ bereit.

Für den download der Unterlagen empfehlen wir eine kostenlose Registrierung. Die Unterlagen stehen dann bei öffentlichen Ausschreibungen als PDF-Dokumente und als zip-Datei für Sie bereit. Beschränkte und Freihändige Vergaben erfolgen auch über das Portal. Dazu erfolgt eine gesonderte Aufforderung an ausgewählte Firmen.

Für die elektronische Angebotsöffnung ist eine elektronische Signatur erforderlich. Bitte beschaffen Sie sich rechtzeitig diese Zugangsvoraussetzungen. Bei Interesse können Sie sich hier registrieren: https://www.subreport-elvis.de/anmeldung.html

FOCUS NWMI-OFF/Stadt Neubrandenburg

© FOCUS Online 1996-2017      

15.10.2017
Von der Eignungsprüfung bis zur Beschaffungsorganisation

Quelle: Behörden Spiegel / Oktober 2017

Umgang mit Fehlern nur ein Aspekt beim sechsten Kölner Vergabetag

(BS/Jörn Fieseler) Ob die Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) nun „UffgO“ oder „UVaugeO“ ausgespreochen wird, ist Geschmackssache. Und wie es zwei Lager bei der Aussprache der Abkürzung gibt, so gibt es auch zwei Meinungen zur Bilanz der Vergaberechtsmodernisierung. Letztlich scheint eines hingegen klar: Die Zahl der 30.000 Vergabestellen in der Bundesrepublik wird kleiner werden, weil mehr zentrale Vergabestellen benötigt werden. „Wir haben uns bei der Einführung der UVgO etwas gedacht“, sagte Hans-Peter Müller vom Vergaberechtsreferat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), der vor über 40 Jahren seine erste freihändige Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb durchführte und sich für seine Ehefrau entschied. So sollte mehr Gleichklang und Harmonie zwischen Ober- und Unterschwellenbereich (Wettbewerbs- und Haushaltsrecht) erreichte werden. Dieser Prozess ist für den Bund inzwischen abgeschlossen. Seit dem 2. September 2017 sei die UVgO anzuwenden, sagte Müller vor der Bundestagswahl auf dem sechsten Kölner Vergabetag der subreport Verlag Schawe GmbH. Die UVgO ist dem Haushaltsrecht zugeordnet, unterstrich der langjährige Referatsmitarbeiter. Komme sie nicht zur Anwendung, gelte § 55 Bundeshaushaltsordnung (BHO). Deshalb sei stets individuell zu prüfen, ob aufgrund der Natur des Geschäfts eine Ausnahme gerechtfertigt sei, riet Müller den Anwendern. Wer darüber hinaus die UVgO anzuwenden hat, bleibt den Ländern vorbehalten. Nicht angewendet werden muss sie auf Konzessionen und von Sektorenauftraggebern. Allerdings hätten die Länder hier eigene Gestaltungsmöglichkeiten.

Sinnvoll, aber…

„Die EU-Vergabereform und die neue UVgO stellen in Hinblick auf eine Reihe inhaltlicher Regelungen sinnvolle Reformschritte und Erleichterungen dar“, bewertete Ulf Christiani, Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei Heuking Kühn Luer Wojtek, den gesamten Änderungsprozess gegenüber den mehr als 200 Teilnehmern. Aber: „Insbesondere das Unterschwellenvergaberecht ist in seiner Gesamtheit nach wie vor zu unübersichtlich für den Anwender.“ So habe einerseits das neue Regelwerk 34 Paragrafen mehr als die frühere VOL/A und beinahe 30 Verweise auf das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und die Vergabeverordnung (VgV). Andererseits gebe es noch die Parallelität zwischen UVgO und VOL/A sowie weiterhin die VOB/A als eigenständiges Regelwerk für den Baubereich.

„Das meiste wieder abschaffen“

Eine weitere Vereinheitlichung und Vereinfachung wäre daher wünschenswert, so der Rechtsanwalt. Stattdessen sieht Christiani anhand des nicht eindeutig definierten Anwendungsbereichs die Gefahr einer weiteren Zersplitterung. Prof. Dr. Ralf Leinemann, Seniorpartner der gleichnamigen Berliner Kanzlei, wurde noch deutlicher: „Die meisten Änderungen und Erneuerungen sollten schnellstmöglich wieder abgeschafft werden.“ Er thematisierte die Eignungsprüfung. Nach wie vor müsse strikt zwischen Eignungs- und Zuschlagskriterien getrennt werden. Einzig die Teamqualität könne etwa bei Beratungsleistungen nochmal als Zuschlagskriterium in Betracht kommen. Außerdem müssten die Kriterien auftragsbezogen sein. „Tariftreueerklärungen und die Verpflichtung zur Zahlung des Mindestlohns sind keine Eignungskriterien“, unterstrich Leinemann mit Verweis auf die Rechtsprechung des OLG Düsseldorf. Außerdem würden viel zu viele Nachweise und Eignungserklärungen abgefordert. Entscheidend seien die Referenzen, um darauf aufbauend eine Prognose abzugeben, ob der Bieter den Auftrag zufriedenstellend ausführen könne. Ob durch die komplexen Regularien die Fehleranfälligkeit ansteigt, ist noch offen. Sie gänzlich zu vermeiden, dagegen wendet sich Dr. Henning Beck. „Fehler machen ist nützlich“, so der Neurobiologe von der Universität Frankfurt am Main. Schließlich würde hinter solchen Schwächen, wie Flüchtigkeitsfehlern, (bspw. ein verschossener Elfmeter), die wahre Denkpower des menschlichen Gehirns sitzen. Der Mensch lerne nicht nur, er verstehe, so Beck. Nur so könne er kreativ sein. Aber bei der öffentlichen Auftragsvergabe stehe die Fehlervermeidung im Fokus. Heute werde kein Angebot mehr abgegeben, ohne dass ein Rechtsanwalt dieses vorher geprüft habe, sagte ein Teilnehmer. Um mehr Routine und eine bessere Qualität bei Ausschreibungen zu erhalten, sprach sich Kerstin Hannapel von der Vergabeberatungsstelle Klaeser GmbH für die Einrichtung zentraler Vergabestellen aus. Nicht nur wegen der unausweichlichen Anwendung der eVergabe. Durch eine zentrale Beschaffungsorganisation würden die Rechtssicherheit des Verfahrens gewährleistet, ein Baustein zur Korruptionsprävention gelegt, der Wettbewerb gestärkt, die Qualität gesteigert und gesichert, erklärte die frühere langjährige Leiterin der zentralen Vergabestelle der Stadt Montabaur. Schließlich sei das Vergaberecht mehr als eine lästige Fessel bei der Beschaffung. Allerdings arbeite einer Vergabestelle erst ab drei bis vier Stellen effizient. Diese würden sich aber bei einer guten Organisation selbst finanzieren, da die Einspareffekte entsprechend hoch seien. Hannapel ist sich sicher, dass diese Entwicklung in den nächsten Jahren voranschreiten und sich dadurch die Zahl der Vergabestellen reduzieren wird. Dagegen gab es keine Widerrede.

Erfolgreiche Plattform

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Kölner Vergabetag auch in diesem Jahr eine erfolgreiche Plattform für Austausch und Kommunikation zwischen Experten und Praktikern aus Vergabestellen und Unternehmen bieten konnten“, zieht subreport-Geschäftsführerin Christiane Schäffer ihr Fazit.

20.09.2017
Positive Resonanz

Quelle: Behörden Spiegel / September 2017

eVergabe: ein Erfahrungsbericht der Ruhrbahn GmbH

(BS/Stefan Jendrusch*) Viele Auftraggeber haben bereits ihre Prozesse auf die eVergabe umgestellt, so auch die Essener Ruhrbahn GmbH (ehemals Via Verkehrsgesellschaft mbH).

Die Via Verkehrsgesellschaft mbH hat sich im 1. Halbjahr 2015 dazu entschieden, eine Plattform zur eVergabe einzuführen, auch um als Sektorenauftraggeber den gesetzlichen Forderungen zu entsprechen. Im Rahmen einer intensiven Marktsondierung wurden die einzelnen Vergabeplattformen verglichen: Wie komplex ist das System? Welche Unter-stützung bietet der Anbieter? Kann die Lösung schnell in den Arbeitsalltag integriert werden? Wie hoch sind die Kosten?

Durch die Analyse kristallisierten sich die Auswahlkriterien deutlich heraus: Für Olaf Vogelgesang, Leiter Einkauf der Ruhrbahn, war vor allem eine selbsterklärende, einfache Bedienbarkeit und eine intuitive Menüführung ausschlaggebend. Da neben EU-weiten und nationalen Ausschreibungen auch Preisanfragen über die Plattform platziert werden sollten, ist es zudem wichtig, dass die Nutzung für die potenziellen Lieferanten kostenfrei und ohne zusätzliche Softwareinstallationen funktioniert. Hohe Priorität hat bei dem Sektoren-auftraggeber auch ein kompetenter kostenfreier Support für Auftraggeber und Bieter.

Nach Prüfung der Angebote fiel die Wahl auf subreport ELViS. Das ist die Vergabeplattform, mit der im Jahr 2001 die erste elektronische Vergabe in Deutschland erfolgreich durchgeführt wurdeSeit September 2016 schreibt die Ruhrbahn mit ELViS aus. Heute bilanziert Olaf Vogelgesang: „Nach nun weit über 200 Ausschreibungen/Anfragen, die über ELViS gelaufen sind, kristallisiert sich eine wesentliche Verschlankung der Abläufe im Einkauf und eine erhebliche Reduktion des „Papierberges“ als erkennbarer Vorteil heraus. Eine revisions-sichere Ausschreibung und Dokumentation ist dabei stets gewährleistet. Die Mitarbeiter von subreport sind überaus fachkundig und engagiert. Auch die kostenlose telefonische Beratung in der laufenden Umsetzung überzeugt.“

subreport-Geschäftsführerin Christiane Schäffer freut sich über die positive Resonanz. „Die Zufriedenheit unserer Kunden liegt uns sehr am Herzen. Deshalb hören wir ihnen zu und finden eine Lösung – ob Sie 5 oder 500 Ausschreibungen im Jahr realisieren.“

Für die Einführung der Software empfiehlt Olaf Vogelgesang: „Die IT und die im Hause betroffenen Fachbereiche sollten von Anfang an mitgenommen werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Alle Projekte sind jetzt für jeden Mitarbeiter digital verfügbar, es gibt keine internen Postlaufwege mehr und keine unnötigen Zeitverzögerungen. Die digitale Ablage und Recherche werden deutlich erleichtert, der Suchaufwand verringert sich enorm und das Verfahren ist für alle Beteiligten jederzeit nachvollziehbar. Die Unternehmen werden durch gemeinsame Veranstaltungen und Schulungsangebote eingebunden. Auch dort gilt: Wer einmal digital abgegeben hat, macht es immer wieder.“

*Der Autor Stefan Jendrusch ist Vertriebsmanager der subreport Verlag Schawe GmbH, Köln        

06.07.2017
Fehlerfrei vergeben

Quelle: Kommune21 · 7/2017 | www.kommune21.de

Die Vergabe von Konzessionen stellt Kommunen oft vor Herausforderungen. Das Elektronische Vergabeinformations-System von subreport hilft, Fehler zu vermeiden.

Mit der Umsetzung der europäischen Konzessionsvergaberichtlinie 2014/23/EU im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Konzessionsvergabeverordnung (KonzVgV) ist in Deutschland erstmals die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen umfassend geregelt worden. Im Zuge der Vergaberechtsreform 2016 wurde damit auf dem Gebiet der Konzessionsvergabe mehr Rechtssicherheit geschaffen. Wie bei europaweiten Ausschreibungen klassischer Aufträge gilt auch bei Konzessionen, dass die Vergabeunterlagen digital zur Verfügung gestellt und die Kommunikation zwischen Bewerbern und Auftraggeber auf elektronischem Wege erfolgen muss. Mit dem Elektronischen Vergabeinformations-System ELViS der Firma subreport ist es schon jetzt möglich, Konzessionsvergabeverfahren vollständig elektronisch durchzuführen. Denn die entsprechenden Funktionalitäten sind bereits implementiert.

Im Unterschied zur Vergabe von entgeltlichen Verträgen zwischen öffentlichen Auftraggebern und Unternehmen erfassen Konzessionen die Erbringung von Dienstleistungen, die der Auftraggeber dem Konzessionsnehmer nicht vergütet, sondern diesem Nutzungs- beziehungsweise Verwertungsrechte für eine Leistung oder ein Objekt überträgt. Kennzeichnend ist, dass der Auftraggeber dabei das so genannte Betriebsrisiko auf den Konzessionsnehmer abtritt. Grundsätzlich gilt ein Schwellenwert von 5,225 Millionen Euro. Ab diesem Wert muss eine Konzession europaweit ausgeschrieben werden und das neue Konzessionsvergaberecht kommt zur Anwendung.

In Zeiten leerer Kassen kann die Vergabe von Konzessionen für Kommunen besonders interessant sein, bietet sie doch die Möglichkeit, Dienstleistungen durchführen zu lassen, ohne diese selbst vergüten zu müssen – etwa für das Betreiben von Parkhäusern oder Kantinen. Aber auch bei Entsorgungsleistungen, der Energieversorgung oder der Vergabe von IT-Leistungen spielen Konzessionen eine wichtige Rolle. Doch trotz der neuen rechtlichen Rahmenbedingungen stellt deren Vergabe insbesondere kommunale Stellen regelmäßig vor Herausforderungen.

So hört man im Bereich der Energieversorgung immer wieder von Konzessionsvergabeverfahren, bei denen Bieter die Vergabeentscheidung der Auftraggeber erfolgreich angefochten haben. Bewerber, die keinen Zuschlag erhalten haben, zweifeln die Diskriminierungsfreiheit an – und suchen nach Fehlern in der Ausschreibung. Ist die Suche erfolgreich, platzt das ganze Verfahren und die Konzession muss erneut ausgeschrieben werden. Besonderes Augenmerk sollten Ausschreiber daher
auf exakt definierte Auswahl- und korrekte Bewertungskriterien legen. Gerade mit Blick auf Transparenz und Rechtssicherheit ist die elektronische Durchführung der Konzessionsvergabe mit subreport ELViS ein einfacher und effizienter Weg, um Fehlerquellen zu vermeiden und die Gleichbehandlung aller Bieter zu gewährleisten. Der Einsatz von ELViS kann Vergabestellen helfen, die Ausschreibungen formal korrekt anzulegen und während des Verfahrens eine rechtssichere Dokumentation aller Schritte und der Bieterkommunikation sicherzustellen.

Andrea Farnung ist PR-Referentin bei der subreport Verlag Schawe GmbH, Köln.

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19.10.2016
Einfacher und anwendungsfreundlicher?

Quelle: Behörden Spiegel

[19.10.2016] – Heiße Eisen und heiße Diskussionen über das neue Vergaberecht

(BS/Jörn Fieseler) Komplexität und ständige Veränderung des Vergaberechts erfordern einen regelmäßigen Austausch. Im Vergaberecht zwischen öffentlichen Auftraggebern, Bietern und Rechtsexperten. Insbesondere durch die diesjährige Novellierung des Oberschwellenrechts und der anstehenden Neufassung der Unterschwellenvergabe. Vieles ist, entsprechend der Zielsetzung des Gesetzgebers, einfacher und flexibler geworden, doch auf den vom subreport veranstalteten 5. Kölner Vergabetag wurde deutlich: Durch den Erlass von neuen Normen sind – je nach Perspektive der Fachleute – nicht alle Probleme vollständig gelöst werden. Auch nicht bei der E-Vergabe.
“In vielerlei Hinsicht ist das Vergaberecht effizienter und flexibler geworden”, betonte Andreas Rüger aus dem Referat Öffentliche Aufträge, Vergabeprüfstelle, Immobilienwirtschaft im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Nur die Frage der Einfachheit werde vielfach kritisch gesehen. Allerdings habe es bei vielen Detailfragen gar keine alternativen Regelungsmöglichkeiten gegeben, da sie durch die EU-Richtlinien vorgegeben wurden, so Rüger gegenüber den mehr als 200 Teilnehmern. Zugleich prognostizierte der BMWi-Mitarbeiter: “Die Zeit der reinen Preisvergaben ist teilweise vorbei, Qualität und Innovationen werden als strategische Ziele immer wichtiger.”
Eine Einschätzung, die Benedikt Lowinski nicht teilt. “Die Gedanken, die man sich im Übergeordneten macht, kann man unten gar nicht durchhalten”, so der kaufmännische Angestellte des Stadtmobiliarherstellers Hahne & Lückel GmbH. Gerade bei standardisierten Produkten, wie zum Beispiel Mülleimern, sei die Qualität ein Kriterium, das oftmals fehle, etwa bei der Vorgabe des Materials. Zudem handle es sich häufig um unterschwellige Vergaben, wo zahlreiche Ausschreibungsmöglichkeiten nicht genutzt würden. “Entscheidend ist nach wie vor der günstigste Preis.”

Möglichkeiten und Stolpersteine

Unter den Stichworten Flexibilität und Gestaltungsmöglichkeiten unterzog Dr. Oliver Esch, Leiter der Praxisgruppe Vergaberecht bei der Kanzlei Osborne Clarke in Köln, das neue Recht einer kritischen Betrachtung. Sein Fazit: “Die Wahl zwischen offenen und nicht-offenen Verfahren bringt keine wirkliche Flexibilität.” Es gebe keinen zeitlichen Vorteil und die Wahlfreiheit widerspreche bei echtem Teilnahmewettbewerb dem Ziel der Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Anders die erweiterte Zulässigkeit von Verhandlungsverfahren oder die neu ermöglichte Innovationspartnerschaft. Allerdings gelte es hier, die jeweiligen Vo­raussetzungen und Einschränkungen zu beachten.
Demgegenüber sieht Dr. Wolfgang Malms von der Kommunal Agentur NRW einige Stolpersteine, vor allem in den Details. Dies fange schon bei der Bereitstellung von Unterlagen und dem anonymisierten Download an und setze sich über die Kommunikation mit den Bietern fort. Letztere gehört nach Meinung aller nicht zu dem Teil, der allgemein veröffentlicht werden muss. Dennoch: “Der anonyme Zugriff wird unterschätzt”, betonte Loritta Meyer, Leiterin des Teams Vergabe bei der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Positiv aus Sicht einer Vergabestelle sei daran, dass öffentliche Auftraggeber leichter ähnliche oder gleiche Ausschreibungsunterlagen finden könnten.
Ein weiterer Stolperstein sei das Ausfüllen von EU-Formularen. “Reicht es, das Feld “Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen” anzukreuzen oder muss trotzdem eine Liste der geforderten Nachweise wie bisher beigefügt werden?”, fragte Malms. “Das Vergaberecht und seine Umsetzung haben noch “Macken”, es bietet aber auch Chancen. Man muss bereit sein, sie zu nutzen”, zog der gelernte Chemiker sein Fazit.

Zukunft E-Vergabe

Unterstützung erhielt er von Kölns Stadtdirektor Guido Kahlen, der ebenso wie Malms die neuen Regelungen aus kommunaler Sicht bewertete. Vieles sei zu begrüßen, insbesondere die E-Vergabe. Deren erstes erfolgreiches Verfahren habe übrigens die Stadt Mainz mit der E-Vergabe-Plattform subreport ELViS im Oktober 2001 durchgeführt. Aber: “Die Verpflichtung zur elektronischen Angebotsabgabe führte nicht automatisch zu elektronischen Angeboten”, mahnt Kahlen. Dafür müsse auch die notwendige Infrastruktur – der Breitbandausbau – vorhanden sein. Trotz allem gehöre die Zukunft der elektronischen Vergabe. Dagegen sei der Papierkram das Letzte und er und seine Mitarbeiter froh, wenn das letzte Angebot in analoger Form eingehe. Und auch Meyer bekräftigt: “Die mancherorts bestehende Angst vor der E-Vergabe ist völlig unberechtigt, auch unterhalb der Schwelle.”
Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Denn die Vielzahl von Plattformanbietern und die unterschiedlichen Veröffentlichungsmöglichkeiten erschweren die Suche nach Ausschreibungen, wie Lowinski betonte. Hier soll mit der XVergabe Abhilfe geschaffen werden. Der vom IT-Planungsrat verabschiedete Standard soll einen einheitlichen, plattformübergreifenden Bieterzugang ermöglichen, wie Frank Schmitz, Referatsleiter für IT-gestütztes Beschaffungswesen und Projektleiter E-Beschaffung im Beschaffungsamt (BeschA) des Bundesministeriums des Innern (BMI), erläuterte. Bei den Plattformanbietern sollten daher noch in diesem Jahr die ersten Konformitätsprüfungen durchgeführt werden, damit der 2015 beschlossene Standard im kommenden Jahr in der Breite eingeführt werden könne.

Dialogorientierte Plattform

Bis dahin wird es in der praktischen Umsetzung und bei der Rechtsgestaltung für die Unterschwellenverordnung noch viel zu diskutieren geben. “Wir sind stolz, dass wir auch in diesem Jahr eine erfolgreiche Plattform für das oft viel zu kurz kommende Gespräch zwischen öffentlichen Auftraggebern und Unternehmen bieten konnten”, zog Edda Peters, subreport-Geschäftsführerin und Initiatorin des Vergabetages, am Ende ihre Bilanz. Überhaupt sei der kontrovers-konstruktive Dialog zwischen Experten und Praktikern mehr und mehr eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale des Kölner Vergabetages.

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Diskutierten mit den Teilnehmern des 5. Kölner Vergabetages: Benedikt Lowinski, Andreas Rüger, Dr. Wolfgang Malms, Dr. Oliver Esch, Frank Schmitz, Loritta Meyer und Moderator Jörn Fieseler (v. l.). Foto: BS/subreport

23.09.2016
Vergaberecht im Fokus

Quelle: Kommune21

[23.9.2016] Aktuelle Trends im Bereich Vergabe sowie das neue Vergaberecht standen im Fokus des diesjährigen Vergabetags der Firma subreport.

Über 200 Teilnehmer haben sich auf dem 5. Vergabetag des Unternehmens subreport (13. September 2016, Köln) über aktuelle Tendenzen der Beschaffung auf nationaler und europäischer Ebene informiert. Über dem gesamten Vergabetag stand nach Angaben des Veranstalters die Frage, ob die Ziele der Vergaberechtsreform – Vereinfachung und höhere Anwenderfreundlichkeit – erreicht wurden. So bewertete etwa Wolfgang Malms von der Kommunal Agentur NRW das neue Vergaberecht aus kommunaler Sicht. Sein Fazit: „Das Vergaberecht und seine Umsetzung haben noch Macken. Das neue Recht bietet jedoch auch Chancen. Man muss nur bereit sein, sie zu nutzen.“ Frank Schmitz vom Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern war sich in seinem Vortrag sicher: „Im Interesse der Bieter ist das Projekt XVergabe auf dem Weg zu einer standardisierten technischen Basis der elektronischen Vergabe.“ Dass der elektronischen Vergabe öffentlicher Aufträge die Zukunft gehört, betonte auch Kölns Stadtdirektor Guido Kahlen. Edda Peters, subreport-Geschäftsführerin und Initiatorin des Vergabetags, zog am Ende der Veranstaltung die Bilanz: „Wir sind stolz, dass wir auch dieses Jahr eine erfolgreiche Plattform für das oft viel zu kurz kommende Gespräch zwischen öffentlichen Auftraggebern und Unternehmen bieten konnten. Diese Mittlerfunktion ist eine unsere großen Stärken – seit fast 100 Jahren.“ (bs)

18.04.2016
Seit April gibt es im Landkreis Limburg-Weilburg die E-Vergabe

Quelle: Naussauische Neue Presse

Die digitale Ausschreibung

[16.04.2016] Der Landkreis Limburg-Weilburg hat mit der Einführung der sogenannten E-Vergabe begonnen. Das bedeutet, Bekanntmachungen von Ausschreibungen und die Vergabeunterlagen werden seit dem 1. April auch in digitaler Form über die elektronische Plattform www.subreport-elvis.de bereitgestellt.

http://static1.fnp.de/storage/scl/importe/fnpartikel/rhein-main/limburg-lahn/1436023_m3w605h320q75s1v35832_npl_E-VergabeLandkreis_1_4c.jpg?version=1460747216Matthias Petry, Oliver Klein, Landrat Manfred Michel und Manfred Weyl informierten im lockeren Gespräch über die E-Vergabe.

Zum 1. April wurde die sogenannte E-Vergabe beim Landkreis Limburg-Weilburg eingeführt. Das bedeutet, dass alle Bieter, die sich an Vergabeverfahren des Landkreises beteiligen wollen, in Zukunft ihre Angebote auf elektronischem Weg erhalten und einreichen können. „Mit dieser Einführung der E-Vergabe haben wir die EU-Richtlinie über die öffentliche Auftragsvergabe erfüllt“, sagte Landrat Manfred Michel (CDU) in einer Informationsveranstaltung, zu der der Kreis mit Mitarbeitern des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft des Landkreises, die Kreishandwerkerschaft sowie die IHK Limburg interessierte heimische Unternehmer eingeladen hatten.

Oliver Klein vom Unternehmen Subreport stellte in der Aula der Limburger Theodor-Heuss-Schule die Vergabeplattform vor und informierte über die verschiedenen Möglichkeiten aus Sicht des Bieters. Aufgrund seiner Erfahrungen mit den VOB-Ausschreibungen und der Testphase der E-Vergabe wurde der Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft zum 1. April für alle Organisationseinheiten des Landkreises mit der Durchführung der E-Vergabe beauftragt. Das bedeutet, dass der Eigenbetrieb die elektronische Abwicklung für alle Vergabestellen im Landkreis wahrnimmt.

„Die Nutzung ist ohne kostenpflichtige Registrierung möglich und die Benutzeroberfläche für beide Seiten einfach, klar und strukturiert aufgebaut“, sagte Manfred Weyl vom Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft.

Der Eigenbetrieb bietet jeden Donnerstag von 14 bis 16.30 Uhr eine E-Vergabe-ELVIS-Sprechstunde für Fragen und Informationen rund um die E-Vergabe im Landkreis Limburg-Weilburg an. Terminvereinbarung sind unter Telefon:  (0 64 31) 296 366 oder -447 möglich.

22.03.2016
Ausschreibungen des Kreises Limburg-Weilburg demnächst elektronisch

Quelle: Limburger Zeitung, März 2016

[18.03.2016] Der Landkreis Limburg-Weilburg wird zum 1. April die E-Vergabe einführen. Das heißt: Bekanntmachungen von Ausschreibungen und die Vergabeunterlagen werden in digitaler Form über die elektronische Plattform www.subreport-elvis.de bereitgestellt.

Zur Einführung des Verfahrens findet am Dienstag, 5. April, 18 Uhr, in der Aula der Theodor-Heuss-Schule in Limburg, Freiherr-vom-Stein-Platz-1, 2. OG, eine Informationsveranstaltung für Bieter beziehungsweise Bewerber statt. Zu dieser Veranstaltung sind alle interessierten heimischen Unternehmen eingeladen. Das Unternehmen Subreport wird die Vergabeplattform vorstellen und informiert über die verschiedenen Möglichkeiten aus Sicht der Bieter.

Darüber hinaus bietet der Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft des Landkreises Limburg-Weilburg ab April eine sogenannte „E-Vergabe-ELVIS Sprechstunde“ an. Donnerstags von 14 Uhr bis 16 Uhr stehen die Kolleginnen und Kollegen für Fragen und Informationen rund um die E-Vergabe im Landkreis Limburg-Weilburg zur Verfügung. Termine können unter den Telefonnummern (06431) 296-366 oder -447 oder per E-Mail an Verwaltung.egw@limburg-weilburg.de vereinbart werden.

13.01.2016
Praxis prescht vor

Quelle: Kommune21, Januar 2016

[12.1.2016] Die E-Vergabe hat mit dem Gesetzentwurf zur Modernisierung des Vergaberechts an Schwung gewonnen. Unabhängig davon ist die elektronische Beschaffung in etlichen deutschen Vergabestellen bereits seit Jahren Realität – weil sie sinnvoll und wirtschaftlich ist.

EU-weite Vergaben finden ab dem Jahr 2018 komplett papierlos statt. So sieht es der im Juli 2015 verabschiedete Gesetzentwurf zur Modernisierung des Vergaberechts vor. Bis April 2016 werden damit drei EU-Vergaberichtlinien in deutsches Recht umgesetzt. Ziel ist laut Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel eine Wettbewerbsstärkung. Auf der neuen Grundlage sollen Vergabeverfahren schneller und effizienter durchgeführt werden.
Die neuen Richtlinien betreffen Vergaben oberhalb der EU-Schwellenwerte und damit nur rund fünf Prozent aller Vergaben in Deutschland. Dennoch wird von ihnen eine weitere Dynamisierung des Themas E-Procurement erwartet. Denn warum sollte ein neuer Prozess, der für die europaweiten Ausschreibungen einzuführen ist, nicht ebenfalls für die nationalen Verfahren genutzt werden? Einhellig plädieren auch die kommunalen Spitzenverbände, die Auftragsberatungsstellen und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) dafür, die E-Vergabe ober- und unterschwellig parallel umzusetzen. Schließlich entlasten elektronische Beschaffung und Vergabe die öffentlichen Haushalte. Allein aus wirtschaftlicher Sicht bietet es sich daher an, nicht zwei Prozesse parallel vorzuhalten.

Vorteile für Bieter

Für die Bieter hätte eine Vereinheitlichung des nationalen und internationalen Prozederes große Vorteile. Denn viele von ihnen kennen keine EU-weiten Vergabeverfahren. Muss die Vergabestelle ihnen erst erklären, dass sie für Aufträge unter- und oberhalb der Schwelle unterschiedliche Verfahren anwenden müssen, führt das zu mehr Verwirrung als Verständnis. Daniel Zielke, Unternehmenssprecher bei Healy Hudson, dem Hersteller der Vergabe-Management-Lösung Deutsche eVergabe: „Die Bieter würden es angesichts der anstehenden Novellierung des Vergaberechts sicher begrüßen, dass auch für nationale Ausschreibungen unterhalb der Schwelle eine elektronische Veröffentlichungspflicht eingeführt wird.“ Bekanntmachungen müssten dann ebenso an das Internet-Portal bund.de weitergeleitet werden. Der Bieter hätte damit dann tatsächlich ein zentrales Rechercheportal für alle Ausschreibungen, die in Deutschland existieren. „Es werden heute bereits wesentlich mehr als die vielzitierten fünf Prozent aller Aufträge elektronisch vergeben“, hält Carsten Klipstein, Geschäftsführer vom Deutschen Vergabeportal (DTVP), fest. „Wenn es um die Auftragserteilung geht, mag der Wert stimmen, aber bei der elektronischen Bereitstellung von Vergabeunterlagen und Bieterkommunikation sind wir schon viel weiter.“

Kommunen sind interessiert

So könnten etwa die Kommunen in Brandenburg die zentrale Vergabeplattform des Landes mitnutzen und täten dies bereits fast vollständig. Die Stadt Mainz führte im Jahr 2001 die erste elektronische Ausschreibung in Deutschland durch und nutzte dafür die cloudbasierte Vergabeplattform subreport ELViS von Anbieter subreport. Die Wartezeit innerhalb einer Ausschreibung verkürzte sich durch deren Einsatz um insgesamt 16,5 Arbeitstage. Über die zusätzlich eingesetzte elektronische Einkaufslösung der Firma TEK-Service konnte die Kommune erstmals belastbare, elektronische Leistungsverzeichnisse erstellen, die dann über die Vergabeplattform subreport zur elektronischen Ausschreibung verbracht wurden. Auch die Stadt Dülmen hat bereits vor einigen Jahren auf die E-Vergabe mit der subreport-Plattform umgestellt. „Die kleinen, freihändigen Vergaben organisieren wir aber nicht über die Plattform, dafür wäre der Aufwand zu groß“, erklärt Carsten Hövekamp, Leiter der zentralen Vergabestelle in Dülmen. Bei Leistungsverzeichnissen unter 2.000 Euro verschickt Dülmen die Unterlagen nach wie vor per E-Mail an die Firmen und diese reichen ihre Angebote in Papierform ein.

Individuell passende Lösung

Ob eine Kommune eine reine Vergabeplattform oder ein umfassendes Vergabe-Management-System einführen sollte, hängt nicht von der Größe und Organisationsstruktur einer Vergabestelle oder der Anzahl der Ausschreibungen ab. Entscheidend ist, ob sich die Verwaltung durchgehend auf workflowgesteuerte Vorgänge einlassen will oder nicht. Sollen nur die Ausschreibungen elektronisch kommuniziert werden, dürfte ein Portal ausreichen. Möchte die Kommune hingegen die gesamte Verwaltungshierarchie inklusive Genehmiger, externer Stellen und Rechnungsprüfer sowie die Wertung der Angebote abbilden, ist eher ein Vergabe-Management-System erforderlich. Unter den Anwendern der modular aufgebauten Lösung von Healy Hudson gibt es Vergabestellen, die 600 Ausschreibungen im Jahr über das Portal veröffentlichen, andere mit nur 100 Ausschreibungen nutzen das erweiterte Management-System. Die E-Vergabe ist also nichts Neues für deutsche Kommunen.

Nachfrage nach E-Vergabe steigt

Im Zusammenhang mit der Überführung der EU-Vergaberichtlinien in deutsches Recht rückt das Thema bei den Vergabestellen aber noch einmal in den Vordergrund: Die Anbieter von E-Procurement-Lösungen registrieren eine steigende Nachfrage. „Wenn eine Vergabestelle die E-Vergabe für eine EU-weite Ausschreibung erst einmal eingeführt hat, liegt es nahe, das Verfahren künftig auch für nationale Ausschreibungen einzusetzen“, sagt Johannes Rother, Prokurist bei subreport. Auch Monika Schmidt von TEK-Service rechnet damit, dass die Entscheidungsträger in den Kommunen das Thema künftig stärker priorisieren und mit der Umsetzung entsprechender E-Procurement-Strategien beginnen werden. Beim DTVP beurteilt man den Beschleunigungseffekt der anstehenden Modernisierung in der breiten Masse eher verhalten. Der DTVP-Technologie-Partner cosinex hat Mitte 2015 in einer eigenen Erhebung festgestellt: Von den häufig behaupteten 30.000 Vergabestellen in Deutschland führen höchstens 10 bis 15 Prozent jedes Jahr ein EU-weites Vergabeverfahren durch. Obwohl gesetzlich nicht vorgeschrieben, gingen dennoch viele Vergabestellen bereits freiwillig den elektronischen Weg. Auch der Marktplatz Deutsches Vergabeportal registriert ein steigendes Interesse der Vergabestellen nach Lösungen im Bereich E-Vergabe.

Herausforderungen für Anbieter

Für Carsten Hövekamp als langjährigen E-Procurement-Anwender dürfte sich durch die EU-Neuregelungen am bisherigen Prozedere nicht viel ändern. „Herausforderung für die Anbieter von E-Vergabe-Lösungen wird es sein, in ihren Lösungen nun einen offenen Zugang zu den Vergabeunterlagen ohne Registrierung zu schaffen, so wie es die EU-Richtlinie vorsieht“, erklärt er. Vorteil der bisherigen Registrierung für den Leiter der Zentralen Vergabestelle in Dülmen: Die Vergabestelle hat damit einen Überblick, wer sich Unterlagen wirklich heruntergeladen hat und kann auch nachträgliche Änderungen in der Ausschreibung an die Bieter kommunizieren. Intention der EU-Richtlinie ist es jedoch, durch einen freien Zugang ohne Registrierung die Anzahl der elektronischen Angebote zu erhöhen. „Es wird eine Herausforderung für die Anbieter der E-Vergabe-Lösungen, dies zu realisieren“, so Hövekamp.

Frank Zscheile ist freier Journalist in München.

05.01.2016
Stadt und Stadtentwässerungsbetriebe Peine führen E-Vergabe ein

Quelle: PEINER NACHRICHTEN, Dezember 2015

Ab dem 01. Januar 2016 gilt schrittweise Änderung für Unternehmen / Schriftliches Einreichen wird abgeschafft

Peine. Wichtig für Firmen: Die Stadt und die Stadtentwässerungsbetriebe Peine führen gleichzeitig ab dem 1. Januar 2016 bei neuen Aufträgen die elektronische Vergabe (E-Vergabe) ein.
Mit Modernisierung des europäischen Vergaberechts sind laut Stadt-Sprecherin Petra Neumann „auch alle öffentlichen Auftraggeber auf kommunaler Ebene verpflichtet, die
E-Vergabe bis zum 18. Oktober 2018 verbindlich einzuführen.“ Unter der E-Vergabe verstehe man die elektronische Durchführung von Vergabeverfahren. Zum Beispiel würden in Kürze die Vergabe- und Vertragsunterlagen für die Trockenbauarbeiten in der Hainwaldschule in Vöhrum und die Roh- und Abrissarbeiten im Bereich der Grundschule in Stederdorf online abrufbar sein.

„Bisher wurden die Unterlagen von interessierten Unternehmen schriftlich bei der
Vergabestelle angefordert, von dort in Papierform versandt und von der Firma ausgefüllt zur Angebots-Öffnung eingereicht“, sagt Neumann. „Die Umstellung auf die E-Vergabe ermöglicht künftig eine effizientere, schnellere und rechtssichere Abwicklung der
Vergabeverfahren“, ergänzt die Sprecherin der Stadtentwässerung, Petra Kawaletz.

Die Vergabestellen der Stadt und der Stadtentwässerung nutzen ab dem 1. Januar 2016 die Plattform „Subreport ELViS“, um den Einstieg in die E-Vergabe schrittweise
durchzuführen. „Unternehmen erhalten nach einer einfachen und kostenlosen Registrierung unter Verwendung einer ID-Nummer die Vergabeunterlagen per Download“, erklären Neumann und Kawaletz. Bis zur endgültigen Umstellung auf die elektronische Abwicklung müssen die Angebote aber noch in Papierform eingereicht werden.

Weitere Infos unter www.peine.de und www.stadtentwaesserung-peine.de im Internet

08.06.2015
Wechsel der Paradigmen

Quelle: Kommune21, Juni 2015

Die neuen EU-Vergaberichtlinien fordern ab dem Jahr 2016 die elektronische Vergabe öffentlicher Aufträge. Die Stadt Dülmen hat bereits vor einigen Jahren auf die E-Vergabe umgestellt. Von ihren Erfahrungen können heute auch andere Kommunen profitieren.

Aktuell fragen sich viele Auftraggeber, welche E-Vergabelösung die richtige ist. Grund dafür sind die aktuellen EU-Vergaberichtlinien und ihre nahenden Umsetzung in deutsches Recht. Der elektronischen Vergabe öffentlicher Aufträge kommt dabei besonders große Bedeutung zu, soll sie doch ab dem Jahr 2016 verpflichtend sein. Tatsächlich gibt es Auftraggeber, die ihre Prozesse schon vor Jahren auf die E-Vergabe umgestellt haben. Die zentrale Vergabestelle der Stadt Dülmen zählt dazu. Ihre Erfahrungen sind daher für Auftraggeber, die sich erst jetzt mit dem Thema beschäftigen, wertvoller denn je.

Argumente gegen das klassische Papierverfahren gab es in Dülmen schon Längerem. Im Fokus der Kritik standen vor allem die langen Postlaufzeiten intern und extern, der aufwendige und personalintensive Druck und Versand der Vergabeunterlagen sowie der immens hohe Papierverbrauch. Auch die Kommunikation und Interaktion mit Bewerbern und Bietern, beispielsweise bei Änderungen der Vergabeunterlagen, sollten einfacher und praktikabler werden. Im März 2011 war für Carsten Hövekamp, Leiter der Zentralen Vergabestelle in Dülmen, die Zeit reif für einen Paradigmenwechsel und die Umstellung auf elektronische Vergabe. Darauf folgte eine kurze, aber gründliche Marktrecherche. Die E-Vergabelandschaft wirkt zwar auf den ersten Blick unüberschaubar, faktisch sind es jedoch nur eine Handvoll Unternehmen, die sich als seriöse und kompetente Anbieter im Markt etabliert haben. Ihre Kernkompetenzen, Systeme und Services unterscheiden sich allerdings stark. In Dülmen wurde deshalb verglichen: Welche Funktionen gibt es? Wie komplex ist das System? Bietet der Anbieter Unterstützung? Kann die Lösung schnell in den Arbeitsalltag integriert werden? Wie hoch sind die Kosten? Durch die Analyse kristallisierten sich die Auswahlkriterien immer deutlicher heraus: Eine schlanke und einfach zu bedienende Lösung sollte es sein, ohne Installations- und Schulungsaufwand, sofort einsetzbar. Außerdem sollte sie für die Bieter kostenfrei sein, flexibel und ohne lange Vertragslaufzeiten, mit großer Nutzerfreundlichkeit und kompetentem kostenfreien Support für Auftraggeber und Bieter.

Hohe Priorität hatte in Dülmen auch die Frage, wer das System pflegt und wartet. Die künftige E-Vergabeplattform sollte browsergestützt arbeiten und als Software as a Service (SaaS) nutzbar sein – dem Gegenmodell zu klassischen Lizenzmodellen. Bei Letzterem stellen IT-Infrastruktur und Software oft eine komplexe und teure Investition dar. SaaS dagegen basiert auf dem Grundsatz, dass Infrastruktur und Software bei einem externen Dienstleister betrieben und vom Kunden als Service genutzt werden. Der SaaS-Anbieter übernimmt die komplette IT-Administration und zentrale Dienstleistungen wie Hosting, Betrieb und Updates. Für all dies zahlt der Auftraggeber lediglich eine geringe Pauschale pro Ausschreibung.

Nach Prüfung der Angebote fiel die Wahl auf das Elektronische Vergabeinformationssystem subreport ELViS, die Vergabeplattform, mit der im Jahre 2001 die erste elektronische Vergabe in Deutschland erfolgreich durchgeführt wurde. Die Lösung zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie von Anfang an in enger Zusammenarbeit mit Praktikern entwickelt wurde und mit ihr schnell Quoten von bis zu 100 Prozent digitaler Angebote erreicht werden. Dülmens Leiter der zentralen Vergabestelle ist heute selbst als Mitglied des subreport-Beirats E-Vergabe an der Weiterentwicklung des Systems beteiligt. Hövekamp vertritt dort die Interessen und Sichtweisen der kommunalen Auftraggeber. Nachdem subreport ELViS im vergangenen Jahr technologisch auf neue Beine gestellt wurde, steht jetzt der nächste Meilenstein an: die Erweiterung des Vergabe-Managements in modularer und damit hochflexibler Form.

Für die Einführung der Software empfiehlt Carsten Hövekamp: „Die IT und die im Hause betroffenen Fachbereiche sollten von Anfang an mitgenommen und von den Vorteilen überzeugt werden. Die liegen auf der Hand: Alle Projekte sind jetzt für jeden Mitarbeiter digital verfügbar, es gibt keine internen Postlaufwege mehr und keine unnötigen Zeitverzögerungen. Die digitale Ablage und Recherche werden deutlich erleichtert, der Suchaufwand verringert sich enorm und das Verfahren ist für alle Beteiligten jederzeit nachvollziehbar. Die Unternehmen werden durch gemeinsame Veranstaltungen und Schulungsangebote eingebunden. Auch dort gilt: Wer einmal digital abgegeben hat, macht es immer wieder.“

Nach einer Testphase im Sommer 2011 ging subreport ELViS im Oktober des gleichen Jahres in den Echtbetrieb – und hat sich seitdem bewährt. Heute bilanziert der Leiter der Vergabestelle: „Die Verfahren werden deutlich schneller abgewickelt. Bieter erfahren bei VOB-Verfahren umgehend durch Einstellung des Submissionsergebnisses, auf welchem Rang ihr Angebot steht. Niemand muss viele Kilometer fahren, um sein Angebot noch rechtzeitig abzugeben – es kann bis eine Sekunde vor Start der Submission erfolgen. Für den Bieter entstehen keine Kosten, da bei subreport ELViS die Voransicht der Vergabeunterlagen kostenfrei ist. Um nicht zu vergessen: Durch die elektronische Angebotsbearbeitung reduziert sich die Zahl formaler Fehler.“ In Dülmen ist man von der E-Vergabe sogar so überzeugt, dass man sich für sie auch auf anderer Ebene engagiert. So ist unter Mitwirkung der Dülmener Vergabestelle der KGSt-Bericht 2014 entstanden: „E-Vergabe im Sinne der europäischen Vergaberichtlinien. Bedeutung und Hilfestellungen für Kommunen.“

Johannes Rother ist Prokurist der subreport Verlag Schawe GmbH in Köln.

14.11.2014
Einführung der e-Vergabe in Celle

Quelle: Celler Presse, 12. November 2014

Die Stadt Celle führt die elektronische Vergabe (e-Vergabe) ein. Sie setzt damit eine Vorgabe der Europäischen Union um, nach der bis April 2016 mit der Umstellung von Vergabeverfahren auf elektronische Kommunikationsmittel begonnen werden muss. Die Einführungsphase bei der Stadt Celle startet am 1. Januar 2015.

Die e-Vergabe bietet direkten Zugriff auf die Ausschreibungsunterlagen. Damit einher geht ein schneller Informationsaustausch. Die Stadtverwaltung hofft auch auf Beschleunigung der Vergabeverfahren, Kosteneinsparung und einen größeren Wettbewerb.

Der Fachdienst Recht und Vergaben hat sich die beiden Produkte, die marktführend sind, vorstellen lassen. Es wurde das Produkt „ELVIS“ von Firma subreport ausgewählt. Dieses Verfahren hat nicht nur durch seine leichte Bedienbarkeit überzeugt, sondern wird bereits von den angrenzenden Nachbarkreisen (Heidekreis, Landkreis Uelzen, Landkreis Lüchow-Dannenberg, Landkreis Harburg) genutzt. Das Verfahren ist also bereits zahlreichen Bieterfirmen bekannt.

Alle weiteren Bieterfirmen werden im Rahmen einer Informationsveranstaltung umfassend unterrichtet. Firma subreport wird das Verfahren am Montag, 24. November, um 17 Uhr in der Alten Exerzierhalle am Neuen Rathaus vorstellen. Anmeldungen nimmt Peggy Davos unter der Rufnummer (0 51 41) 12 523 oder per Mail an peggy.davos@celle.de entgegen.

27.10.2014
eVergabe 2.0

Quelle: Fraunhofer FOKUS – eGovernment Newsletter Oktober 2014

Nach dem Willen der EU gehört elektronische Vergabe bald zum Pflichtprogramm
der öffentlichen Verwaltung. Die eVergabe-Plattform subreport ELViS ist bereits
seit 13 Jahren erfolgreich im Produktbetrieb und wird jetzt auf neue Beine gestellt.
Die gemeinsam mit FOKUS entwickelte XVergabe-Konformität bleibt erhalten
– neu sind dagegen: Technologie, erweitertes Vergabemanagement, modularer
Aufbau, modernes Design. Der neu gegründete Beirat stellt sicher, dass subreport
ELViS 2.0 genauso praxisorientiert konzipiert und intuitiv zu bedienen ist
wie alle subreport-Lösungen.

14.10.2014
Die Kür wird Pflicht

Quelle: „Behörden Spiegel“, Oktober 2014

3. Kölner Vergabetag diskutiert elektronische Vergabe

(BS/gg) Der Kölner Vergabetag legte Ende September auch bei seiner dritten Austragung wieder großen Wert auf Praxisbezug, viel Raum für Diskussion und ein breites Themenspektrum. Behörden Spiegel-Redakteur Guido Gehrt begrüßte als Moderator der Veranstaltung rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft und führte sie durch einen abwechslungsreichen Tag, wobei die elektronische Vergabe naturgemäß eine herausragende Rolle spielte.

Die Europäische Union hat Ende März entschieden, dass E-Vergabe schrittweise ab Mitte April 2016 Pflicht wird. Dr. Sönke E. Schulz vom Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften in Kiel gab einen Einblick in das, was die EU-Vergaberichtlinien in der Umsetzung bedeuten. Er machte aber auch deutlich, dass es noch eine Reihe von Fragen zu beantworten und Herausforderungen zu meistern gilt – auf nationaler Ebene und natürlich bei grenzüberschreitenden Transaktionen. Die Vielfalt der unterschiedlichen Lösungen und die fehlende Akzeptanz digitaler Signaturen waren dabei nur zwei Stichworte, die intensiv im Plenum diskutiert wurden. Das Fazit von Dr. Schulz, auch wenn auf europäischer Ebene noch viel zu tun ist: „E-Government kann an mancher Stelle von der E-Vergabe lernen.“ Auch weil es manchmal richtig und notwendig ist, Umsetzungsfristen verpflichtend zu definieren.

Mainz hat es vorgemacht

Neben dem Rechtsrahmen der Richtlinien ging es in Köln natürlich auch um die gelebte Praxis: Es gibt wohl keinen öffentlichen Auftraggeber in Deutschland, der mehr Erfahrung mit E-Vergabe hat als Klaus Faßnacht, Leiter der Zentralen Vergabestelle der Stadt Mainz. 2001 war er der Erste überhaupt, der hierzulande eine elektronische Vergabe erfolgreich durchführte – und dies darüber hinaus EU-weit. Die Mainzer Kriterien für die Plattformwahl hießen damals (und gelten heute unverändert): einfache Bedienung, alle Dateiformate, keine Veränderungen der internen Organisation. Nur wenige Jahre nach der Einführung war Mainz die erste Kommune, die konkrete Zahlen zu den immensen Spareffekten mit E-Vergabe vorlegen konnte: 752,00 Euro weniger Kosten pro Ausschreibung durch die Arbeit mit subreport ELViS. Für 2013 waren das übrigens Einsparungen in Höhe von 271.472,00 Euro. „Wenn man will, das ist unsere Überzeugung, dann ist die Umstellung auf E-Vergabe ganz einfach“, so Klaus Faßnacht.

Eine andere Sicht der Dinge

Und dann: kein Vortrag, sondern ein Dialog. Nichts zum Thema Vergabe im engeren Sinne, aber viel zu den Themen Motivation, Lernen und Können. Peter M. Endres, Top-Manager und Mitautor des Buches „Lernlust“, lieferte sich mit dem Moderator einen fesselnden Dialog und bereicherte den Vergabetag durch viele ungewöhnliche Perspektiven, viele interessante Impulse für die tägliche Arbeit vor Ort. Natürlich hatte Peter M. Endres als ehemaliger Vorstandsvorsitzender der ERGO Direkt auch mit Einkauf zu tun: „Ich habe immer gesagt: Wenn wir einkaufen, dann vergleichen wir natürlich die Preise und die Leistung. Aber ich möchte zum Schluss einen Partner haben, der mit uns zusammen das, worum es da geht, anpackt und dafür brennt – genauso wie wir selbst.“ Und auch wenn er selbst bisher nichts mit elektronischer Vergabe zu tun hatte: „Wie würde ich Mitarbeiter motivieren, E-Vergabe umzusetzen? Denn die Schwierigkeiten, von denen ich heute höre, sind doch überall die gleichen. Ich würde fragen, wir müssen das machen, aber was ist für uns der Vorteil? Und dann kann das Ganze Spaß machen. Es ist möglich, mit Freude daran zu arbeiten.“ Mitarbeiter von außen motivieren, das geht nach Peter M. Endres nicht. Sie jedoch einladen, im Unternehmen positive Erfahrungen zu machen, das ginge sehr wohl. Und idealerweise sei es dann eines Tages so, dass die „Mitarbeiter betrunken vor Freude zur Arbeit kommen.“

Muntere und vielfältige Diskussionen, bei denen aber auch der Humor nicht zu kurz kam, kennzeichneten den 3. Kölner Vergabetag. Von links: Dr. Sönke Schulz im Gespräch mit Guido Gehrt, Klaus Faßnacht und Peter M. Endres. Foto: BS/subreport

Die E-Vergabe-Lösung subreport ELViS wird im Moment von Grund auf überarbeitet, auf vollkommen neue Füße gestellt. Die Stichworte hier lauten: modernste Technologie, frisches Layout, noch mehr Sicherheit. Was bleibt, ist die intuitive Bedienbarkeit. Und diese wurde anschaulich demonstriert: Im Praxisteil des Vergabetages führten vier Freiwillige aus dem Publikum mit verteilten Rollen (Ausschreiber, Bewerber, Bieter und Verhandlungsleiter) ihre erste elektronische Vergabe durch, begleitet von zwei subreport-Mitarbeitern. Hier wurde deutlich, dass Berührungsängste gegenüber elektronischer Vergabe vollkommen unnötig sind, dass E-Vergabe durchaus auch Spaß machen kann.

ELViS 2.0 steht vor der Tür

Die Vorführung war übrigens gleichzeitig die Deutschlandpremiere der neuen Lösung subreport ELViS 2.0, die noch dieses Jahr in den Echtbetrieb gehen wird. Ab 2015 dann arbeitet subreport an einer Erweiterung seines Systems, an dem modularen Vergabemanagement. Bei der Weiterentwicklung legt subreport sehr viel Wert auf die Einbindung der Nutzer. Geschäftsführerin Edda Peters nutzte die Gelegenheit und stellte im Rahmen des Vergabetages die anwesenden Mitglieder des Beirates E-Vergabe vor, der im März dieses Jahres seine Arbeit aufgenommen hat und das Unternehmen bei der Neu- und Weiterentwicklung der E-Vergabelösung subreport ELViS beratend unterstützt. „Wir ringen dort gemeinsam um jede Entscheidung und kommen vielleicht gerade deshalb durchweg zu sehr guten Ergebnissen“, so Peters.

Transparenz vs. Korruption

Ralf Kriesemer, Leiter der Geschäftsstelle Antikorruption der Stadt Neuss, berichtete abschließend von seinen Erfahrungen im Kampf gegen Korruption und der Arbeit mit E-Vergabe-Systemen. „Bei Korruption gibt es zunächst einmal keine erkennbaren Opfer. Es gibt vielmehr zwei Täter. Der eine Täter besticht, der andere nimmt. Das Opfer, die Allgemeinheit, merkt anfangs gar nichts davon.“ Aus gutem Grund, so Ralf Kriesemer, seien daher 95 % aller Vergaben der Stadt Neuss öffentliche Ausschreibungen bzw. offene Verfahren: Mehr Wettbewerb sei kaum noch möglich. Und was bringe elektronische Vergabe? Heute seien die Vergabeunterlagen in Neuss für jedermann frei einsehbar – ein Maximum an Transparenz. Und falls doch einmal etwas passiert ist, lasse sich durch die Logfiles genau nachvollziehen, wer was wann getan hat. So leiste E-Vergabe einen konkreten Beitrag zu Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung.

03.06.2014
ELViS lebt

Quelle: „Kommune21 – Ausgabe 6/2014“

Mit dem elektronischen Vergabeinformations-System ELViS bietet die Firma subreport den kompletten Vergabeprozess öffentlicher und gewerblicher Aufträge über das Internet an.

Die Frage nach der richtigen E-Vergabelösung stellen sich aktuell viele Auftraggeber; sicherlich auch, weil die Umsetzungsfristen der EU zur verpflichtenden Einführung der E-Vergabe näher rücken. Bereits 13 Jahre Erfahrung hat das Unternehmen subreport. 2001 wurde mit subreport ELViS die erste E-Vergabe in Deutschland mit einer europaweiten Ausschreibung durchgeführt. Seitdem haben sich hunderte Auftraggeber für die Anwendung entschieden. Es wurden viele Verfahren damit abgewickelt und unzählige Angebote über die Plattform abgegeben. Hier liegt der größte Nutzen der E-Vergabe: Was wirklich zählt, sind Angebote.

Sicher (noch) eine Ausnahme stellt Jörg Lenk, Leiter der Vergabestelle der Stadtentwässerungsbetriebe Köln, mit seinen Quoten dar. Er zeigt aber, was möglich ist: Nachdem der Betrieb 2011 auf subreport ELViS gewechselt hatte, konnte der Anteil elektronischer Angebote von 14 Prozent im Jahr 2010 auf rund 76 Prozent im Jahr 2011 und fast 98 Prozent im Jahr 2013 gesteigert werden. Für 2014 zeichnen sich bereits ähnliche Zahlen ab.

Das Motto von subreport lautet „Zuhören, nachfragen, verstehen“. Auf dieser Grundlage wurde subreport ELViS entwickelt und diese Grundsätze sollen auch künftig Bestand haben. So ist die Lösung intuitiv zu bedienen, ohne jede Schulung. Moderne Internet-Technologien führen dazu, dass ELViS sofort und ohne Installationsaufwand eingesetzt werden kann. Das Geschäftsmodell ist so gestaltet, dass es nicht nur flexibel und günstig ist, sondern auch jede Freiheit bietet. Der kostenfreie Support-Service konnte so umgesetzt werden, dass sich jeder Nutzer aufgehoben und sicher fühlt. Nur so, gepaart mit großem Engagement des Auftraggebers, sind hohe Quoten digitaler Angebote zu erreichen.

Verstehen heißt aber auch, neue Antworten zu geben: eine solche ist subreport CAMPUS. Dabei handelt es sich um eine Plattform für Beschaffung und Information, welche die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung stärkt, Wissen fördert und sichert sowie einen Überblick verschafft. Ob Ausschreibungs-Demo, Firmendarstellung, Lieferantensuche, eBeschaffung, XVergabe de Luxe oder Auftraggeber-Forum: subreport CAMPUS baut auf den bewährten Produkten auf und erweitert diese um eine ganze Serie zusätzlicher Angebote, die dabei helfen, Zeit und Geld zu sparen, zusammenzuarbeiten, mehr zu wissen, einfach mehr zu erreichen. So finden Auftraggeber in der Lieferantensuche tausende qualifizierte Anbieter für ihre nächsten Beschaffungsvorhaben und können diese in Favoritenlisten sofort für ihre Arbeit mit subreport ELViS nutzen. Falls sie bei komplexen Projekten Unterstützung benötigen, haben sie mit dem Auftraggeber-Forum Zugriff auf das Expertenwissen unzähliger Kollegen.

Noch in diesem Jahr stellt das Unternehmen subreport die Lösung ELViS technologisch auf vollkommen neue Füße. So soll das Vergabe-Management in modularer und damit hochflexibler Form erweitert werden. All dies geschieht in Zusammenarbeit mit dem Beirat subreport ELViS, einem Gremium aus Auftraggebern und Unternehmen, das im März seine Arbeit aufgenommen hat. Beim dritten Kölner Vergabetag, der am 30. September 2014 stattfinden wird, gewährt subreport erste Einblicke in das neue System. Es steht außer Frage, dass die kommenden Jahre intensive E-Vergabe-Jahre werden. Unzählige Auftraggeber, insbesondere auf kommunaler Ebene, werden sich für eine Lösung entscheiden. Es ist zu hoffen, dass die Angebotsquote bei ihrer Entscheidung eine maßgebliche Rolle spielt.

22.05.2014
ELViS in Bad Kreuznach

Quelle: „Kommune21 – 21.05.2014“

Bei der elektronischen Vergabe setzt Bad Kreuznach auf das Elektronische Vergabeinformations-System subreport ELViS. In der zweiten Jahreshälfte soll das neue Verfahren eingeführt werden.

v.l.: Günter Adelseck, Fachabteilung Bauverwaltung; Gerhard Schlau, Hauptgeschäftsführer Kreishandwerkerschaft; Dr. Heike Kaster-Meurer, Oberbürgermeisterin Stadt Bad Kreuznach; Felix Hinske, Mitarbeiter von subreport; Jürgen Klaeser, Vergabeberatungsstelle; Doris Kunz, Leiterin Fachabteilung Bauverwaltung

Ab 30. Juni 2016 müssen alle öffentlichen Auftragsvergaben elektronisch erfolgen. So sieht es eine neue Richtlinie der EU-Kommission vor. Bei der Umsetzung hat sich Bad Kreuznach für die Firma subreport entschieden. Wie die rheinland-pfälzische Kommune meldet, ist die Einführung des Elektronischen Vergabeinformations-Systems subreport ELViS für die zweite Jahreshälfte 2014 geplant. Ausschreibungsunterlagen können dann nur noch im Internet bei subreport.de unter Eingabe der ELViS-ID abgerufen werden. Für das Hochladen der Ausschreibungsunterlagen bei öffentlichen Ausschreibungen oder offenen Verfahren entstehen für den registrierten Nutzer, unabhängig vom Unterlagenumfang, Pauschalkosten in Höhe von 11,90 Euro einschließlich Umsatzsteuer und kostenlosem Support pro Ausschreibung. Das Herunterladen der Vergabeunterlagen bei den übrigen Vergabeverfahren, etwa bei der beschränkten Ausschreibung oder freihändigen Vergabe, ist kostenlos. Einzige Bedingung für die Teilnahme an der elektronischen Vergabe sei, dass in den Unternehmen ein internetfähiger Computer mit der entsprechenden Standard-Software vorhanden ist. Desweiteren sei eine fortgeschrittene Signatur notwendig. Alle hochgeladenen Dokumente sind durch die digitale Signatur rechtsverbindlich unterschrieben. Angebote bedürfen dann keiner handschriftlichen Unterzeichnung mehr. (ve)

16.05.2014
Beirat für ELViS

Quelle: „Kommune21 – 16.05.2014“

[16.5.2014] Das Unternehmen subreport hat einen Beirat für die Neuentwicklung seiner E-Vergabe-Lösung subreport ELViS gegründet. Er vertritt die Interessen und Sichtweisen von Auftraggebern und Unternehmen.

Ende März dieses Jahres fand die konstituierende Sitzung des neu gegründeten Beirats E-Vergabe subreport ELViS statt. „Ein Beirat ist die ideale Plattform für die Entwicklung von praktischen Lösungen für unsere Kunden“, erklärt Edda Peters, subreport-Geschäftsführerin und Initiatorin des Beirats. „Er vertritt die Interessen und Sichtweisen von Auftraggebern und Unternehmen und hat für uns eine wichtige beratende Funktion.“ Hintergrund für die Gründung ist nach Angaben von subreport, dass die Lösung subreport ELViS nach 13 Jahren erfolgreichen Produktivbetriebs auf vollkommen neue Beine gestellt werden soll. Der Beirat habe die Aufgabe, in regelmäßigen Treffen gemeinsam mit dem Hersteller neue Ideen und Innovationen für die E-Vergabe zu entwickeln und Lösungen, Services und Prozesse aus Nutzersicht konstruktiv zu diskutieren. Dazu Beiratsmitglied Astrid Kriegel von der Stadt Mainz: „Es ist außergewöhnlich, dass man ein System, mit dem man täglich arbeitet, aktiv mitgestalten kann.“ (bs)

07.05.2014
Infoveranstaltung zum elektronischen Vergabeverfahren

Quelle: „Wochenspiegel – 06.05.2014“

Die Stadtverwaltung erläutert interessierten Firmen den Umstieg auf das elektronische Ausschreibungsverfahren und lädt diese als künftige Bewerber, Bieter und Auftragnehmer zu der Informationsveranstaltung am Dienstag, 13. Mai 2014, 9:30 bis 12:30 Uhr in das Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer, Siemensstraße 8, 55543 Bad Kreuznach, ein.

Das öffentliche Auftragswesen steht heute vor neuen Herausforderungen und das Europäische Vergaberecht befindet sich in einem Modernisierungsprozess. Eine neue Richtlinie der Europäischen Kommission sieht vor, dass bis 30.06.2016 alle öffentlichen Auftragsvergaben elektronisch durchgeführt werden müssen. Durch dieses Verfahren soll die Vergabe vereinfacht, die Transparenz und Effizienz erhöht und Zeitersparnis erzielt werden.

Für Städte und Gemeinden bedeutet dies, dass die elektronische Vergabe (eVergabe) das bisherige Verfahren ablöst und alle öffentlichen Auftragsvergaben auf Vergabeplattformen im Internet veröffentlicht werden. Die Stadt Bad Kreuznach hat sich für den Internetdienstanbieter „subreport“ entschieden.

Die Stadt stellt um

Die Einführung der elektronischen Vergabe durch das Elektronische Vergabeinformations-System „subreport ELVIS“ soll in der 2. Jahreshälfte 2014 erfolgen und die klassische Papiervariante ersetzen. Zukünftig können mit Hilfe dieses Elektronischen Vergabeinformationssystems subreport ELViS Ausschreibungsunterlagen anstatt per Post nur noch im Internet unter www.subreport.de unter Eingabe der ELViS-ID abgerufen werden.

Für das Hochladen der Ausschreibungsunterlagen bei Öffentlichen Ausschreibungen bzw. im offenen Verfahren entstehen für den registrierten Nutzer (unabhängig vom Umfang der Unterlagen) Pauschalkosten in Höhe von 11,90 Euro einschl. Umsatzsteuer und kostenlosem Support pro Ausschreibung. Das Herunterladen der Vergabeunterlagen bei den übrigen Vergabeverfahren (beschränkte Ausschreibung, Freihändige Vergabe etc.) ist kostenlos.

Die Veröffentlichung der öffentlichen Ausschreibungen erfolgt wie bisher in verschiedenen Bekanntmachungsorganen. Für die Teilnahme an der eVergabe mit „subreport ELVIS“ müssen keine besonderen Voraussetzungen erfüllt oder teure Software gekauft werden. Die einzige Bedingung für die Teilnahme an der elektronischen Vergabe ist, dass in den Unternehmen ein internetfähiger Computer mit der entsprechenden Standardsoftware vorhanden ist. Des Weiteren ist eine fortgeschrittene Signatur notwendig, die für 19,04 Euro pro Jahr erhältlich ist.  Alle hochgeladenen Dokumente sind durch die digitale Signatur rechtsverbindlich unterschrieben. Angebote bedürfen dann keiner zusätzlichen handschriftlichen Unterzeichnung mehr.

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03.01.2014
eIdeen gekürt

Quelle: „Kommune21 – 1/2014“

Vorschläge für den Einsatz der eID-Funktion des neuen Personalausweises hat die Bundesdruckerei im Rahmen ihres zweiten Wettbewerbs für den digitalen Handschlag gesucht. Eingereicht wurden unter anderem Lösungen für Online-Wahlen und die E-Vergabe.

Bislang nutzen noch zu wenige Unternehmen und Behörden den neuen Personalausweis (nPA). Um auf die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Online-Ausweisfunktion des nPA aufmerksam zu machen, hat die Bundesdruckerei 2012 den „eIDEE-Wettbewerb für den digitalen Handschlag“ gestartet. „Wir sind fest davon überzeugt, dass das innovative Potenzial des neuen Personalausweises noch längst nicht ausgeschöpft ist, und glauben, dass es viele gute Ideen für sinnvolle Anwendungen gibt. Diese wollen wir im Rahmen von eIDEE fördern“, erläutert Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der Bundesdruckerei. Nach erfolgreicher Premiere ging der Wettbewerb jetzt in die zweite Runde. Der Hauptpreis des Jahres 2013 ging an die Firma Polyas. […]

Ebenfalls beim diesjährigen eIDEE-Wettbewerb eingereicht wurde das Konzept „EINE Karte für die eVergabe“ der Firma subreport. Die Idee: Mit dem neuen Personalausweis sollen Unternehmen in Zukunft unterschiedliche E-Vergabe-Plattformen einfach, sicher und effizient bedienen können. Umgesetzt wird das zunächst im Kontext von subreport CAMPUS, einem digitalen Kompetenzzentrum für Beschaffung, Information und Zusammenarbeit, das seit Juni 2013 online ist. In der ersten Ausbaustufe wird die Log-in-Funktion des nPA zur Authentifizierung an subreport CAMPUS genutzt – die Arbeiten hieran haben bereits begonnen. In der zweiten Stufe soll der nPA auch zur Authentifizierung an allen externen E-Vergabeplattformen verwendet werden können, die an subreport CAMPUS angeschlossen sind. Dazu müssen sich die Plattformanbieter zunächst auf den gleichen Authentifizierungsmechanismus einigen. Im dritten Schritt soll die Signaturfunktion des neuen Personalausweises integriert werden. Unternehmen können sich dann via nPA nicht nur bundesweit für die E-Vergabe authentifizieren, sondern ihre elektronischen Angebote auch sicher signiert und verschlüsselt abgeben.

Mit dem nPA wird die E-Vergabe somit für Unternehmen signifikant vereinfacht und beschleunigt. Öffentliche Auftraggeber können Prozesse in höherer Qualität und ohne Medienbruch in der Fläche anbieten und durch die konsequent elektronische Abwicklung ihre Kosten erheblich senken. „subreport CAMPUS bietet den Akteuren durch die Einbindung des neuen Personalausweises einen innovativen und einheitlichen Zugang zu einem diversifizierten E-Government-Sachbereich“, meint Johannes Rother, Produkt-Manager bei subreport. „So wird die Vielfalt der Angebote der am Markt agierenden Dienstleister gewahrt, ohne den Nutzer mit der Heterogenität der Lösungen zu überfordern.“

Auch die EU treibt das Thema E-Vergabe voran und hat den Weg frei gemacht für einen Verordnungsentwurf, mit dem die Nutzung elektronischer Signaturen und vergleichbarer Identifikationssysteme vereinfacht und harmonisiert werden soll. Die Mitgliedstaaten sollen verpflichtet werden, eIDSysteme anderer EU-Länder offiziell anzuerkennen. Der nPA könnte sich somit für die vertrauenswürdige Kommunikation mit Behörden in anderen Mitgliedstaaten qualifizieren. Die europaweite Vernetzung der E-Vergabe-Systeme wäre damit einen Schritt nähergerückt.

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04.11.2013
Treffen auf dem Campus

Quelle: „Behörden Spiegel“

Zweiter Kölner Vergabetag bei subreport

(BS/sgz) Europa und die Globalisierung – das klingt nach Weite, Internationalität und Grenzüberschreitung. In der Welt der Beschaffer scheint dieser Gedanke jedoch eher Kopfschütteln und Zähneknirschen hervorzurufen. Zumindest kein Wohlwollen.

Bei einer europaweiten Ausschreibung werden im Schnitt 5,4 Angebote offeriert und nur 3,2 Prozent der Ausschreibungen tatsächlich grenzüberschreitend vergeben. Diese ernüchternde Bilanz präsentierte Michael Eßig, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Münchener Universität der Bundeswehr, beim 2. Kölner Vergabetag.

Klare Zielsetzungen gefordert

Eingeladen hatte das Unternehmen subreport ins Radisson Blu-Hotel nahe des Kölner Messegeländes. Das Motto lautete “Tagen, Treffen. Testen.” Eßig, dessen Schwerpunkte in der Materialwirtschaft und Distribution liegen, hielt die Keynote und präsentierte auf humorige Weise harte Fakten. Er sei überzeugt: “Wir brauchen ein Vergaberecht. Aber ist das aktuelle richtig?” Die Politik sollte die öffentliche Beschaffung ressourcen-, nicht normierungsorientiert steuern. Der öffentliche Einkauf müsse auch für Lieferanten attraktiv(er) sein. So lauteten zwei seiner Thesen. Und wichtig sei besonders, sich seiner Zielsetzung bewusst zu werden: “Was wollen wir? Europa stärken oder die Unternehmen aus der Region? Es sind beides legitime politische Ziele, aber sie müssen definiert werden.”

Fragt nach der Sinnfälligkeit des aktuellen Vergaberechts: Prof. Michael Eßig von der Universität der Bundeswehr München. Foto: BS/subreport

Die Komplikationen des vermeintlichen Elfenbeinturms in Brüssel führte Dr. Peter Schäfer, Rechtsanwalt beim Bundesverband der Deutschen Industrie, vor Augen. Sein Fazit: Das EU-Vergaberecht kommt nicht zur Ruhe. Die EU-Kommission wolle Handlungsbereitschaft in der Krise signalisieren und brächte somit halbgare Vorlagen zustande. Ergebnis: Totale Überforderung.

Mehr Selektion und Verwirrung

In der Podiumsdiskussion am Nachmittag kamen dann Beschaffer und Nutzer zu Wort: Wie funktioniert die öffentliche Vergabe in der Praxis? Was ist strategischer Einkauf? Man plauderte aus dem Nähkästchen. Teilnehmer waren Monika-Anna Hartnagel-Kreher vom Landkreis Darmstadt-Dieburg, Jörg Lenk für die Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Claus Müller von der WEITZ &  Co. GmbH sowie Richard Pohl von HOCHTIEF Solutions, Peter Stamm von der WhereGroup GmbH und Wolfgang Tielke, Vertreter der Hansestadt Medebach.
Allgemeines Fazit der Runde: Es gibt nicht mehr Angebote, aber viel mehr Selektion. Und die Vielzahl von bestehenden Vergabeplattformen führt zu Verwirrungen. Auch die Angst vor Technik, beispielsweise die digitale Signatur, sorge gerade bei der älteren Generation für Unsicherheit. “Ohne Aufwand von der Bieterseite funktioniert es einfach nicht”, fasste Hartnagel-Kreher zusammen. “Es kommt auf die Köpfe an, die dahinter sitzen”, ergänzte Stamm.

Zum Schluss der Veranstaltung hatten die Besucher dann Gelegenheit, sich auf dem “Campus”-Gelände auszutoben. subreport CAMPUS ist eine neue Plattform für Daten, Fakten und Aufträge. Es ermittelt den Bedarf von Auftraggebern mit den Angeboten der Unternehmen, sammelt und verteilt Wissen, knüpft Kontakte und vernetzt.
Des Weiteren konnten und können sich Interessierte im Beirat eVergabe anmelden, um subreport ELVIS – Elektronisches Vergabeinformationssystem für öffentliche Aufträge – weiter zu entwickeln und eVergabe-Lösungen zu erarbeiten. “Mal sehen, was dabei herauskommt”, meinte Johannes Rother, Prokurist und Produktmanager bei subreport, “wir sind gespannt.”

23.07.2013
Mitarbeiter halten — so klappt’s!

Quelle: „Die Unternehmerin“ – Zeitschrift des Verbandes deutscher Unternehmerinnen, Ausgabe 1/2013

Jahresauftakt mit Podiumsgästen
Auf dem Podium im Kölner Rotonda Business Club Ende Januar saßen drei Frauen, die sich permanent mit dem Thema auseinandersetzen, wie man gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnt: Prof. Dr. rer. nat. Margot Ruschitzka von der Fachhochschule Köln, Fakultät für Fahrzeugsysteme und Produktion, Edda Peters von subreport, Verlag Schawe GmbH, und Brigitte Kasztan bei der Ford-Werke GmbH Diversity Managerin Ford of Europe/Ford of Germany. Nach der Begrüßung durch Martina Teichelmann übernahm Stefanie Lauterbach, Coach und Organisationsberaterin, die Moderation und stieg gleich ein mit der Frage: Was brauchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um sich in einem Unternehmen wohlzufühlen?

Kurz und präzise waren die Aussagen der drei Diskussionsteilnehmerinnen: „Anerkennung, Zugehörigkeitsgefühl und wirksam sein im eigenen Tun” – so formulierte Brigitte Kasztan die zentralen Faktoren und erntete die Zustimmung der anderen. Edda Peters erläuterte ihre Taktik, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Dauer nicht unbedingt dafür einzusetzen, wofür sie eingestellt wurden, denn: „Es kann sein, dass jemand nach einem Jahr ganz woanders tätig wird als zu Beginn, weil er sich dafür als besonders geeignet erwiesen hat.” Auf die Frage, warum so wenige Frauen in MINT-Berufe einsteigen, äußerte Professorin Ruschitzka die klare Meinung, dass mit der Heranführung von Mädchen an diese Fächer sehr früh angefangen werden müsse. Brigitte Kastzan unterstützte diese Haltung und ergänzte: „Es gibt wenige Vorbilder für Frauen in diesen Berufen auf der Leitungsebene – das kann man auch bei Ford sehen.” Edda Peters argumentierte gar: „Mädchen werden viel zu sehr in eine rosa Umgebung gesteckt.” Auf das Thema Diversity angesprochen, erzählte Margot Ruschitzka vom Beispiel einer Frau, die durch die Zusammenarbeit zwischen der Fachhochschule und einem Automobilunternehmen ihre Fähigkeiten ganz speziell ausrichten konnte, sodass Unter-nehmen und Mitarbeiterin profitierten. Brigitte Kasztan wies darauf hin, dass Unternehmen es in der eigenen Hand haben, indem sie deutlich machen, welches Verhalten erwünscht ist und dass die Akzeptanz der Vielfalt auch trainiert werden kann. Edda Peters berichtete von der Einrichtung einer „Krabbelstube”, in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Kinder bringen können und von dem Gebetsraum für Andersgläubige in ihrer Firma.

Nach diesen spannenden Austausch von Beispielen, Ideen und Erklärungen bezog die Moderatorin das Publikum mit ein. Die 50 anwesenden Gäste bekamen Gelegenheit, sich in Zweiergesprächen über das Gehörte auszutauschen und auf Zetteln eigene Fragen und Ideen zu notieren. Währenddessen ging Stefanie Lauterbach durch die Reihen und befragte die Diskutierenden dazu, was ihnen so gerade durch die Köpfe ging. Ein gelungener Start, passend zum diesjährigen VdU-Motto: „Mit den besten Köpfen Erfolg sichern”.

09.07.2013
Aufträge online vergeben – Systemumstellung beim Landkreis Lüneburg

Quelle: Landeszeitung für die Lüneburger Heide

lk Lüneburg. Die Gebäudewirtschaft des Kreises Lüneburg nutzt ab August die e-Vergabe, bei der Aufträge auf elektronischem Weg ausgeschrieben werden. Der Eigenbetrieb Straßenbau und -unterhaltung nutzt bereits dieses Verfahren, das nach europäischem Recht voraussichtlich ab Mitte 2016 für alle Behörden und öffentlichen Stellen verbindlich wird. Kosten und Zeitaufwand für die Bieter sollen sich dadurch langfristig erheblich reduzieren. Alle weiteren Fachdienste, die Aufträge ausschreiben, werden in der nächsten Zeit ebenfalls umsteigen.

Für die e-Vergabe nutzt der Landkreis das Programm ELViS. „Durch die Online-Suche
können sich Bieter schnell und gezielt die passenden Ausschreibungen heraussuchen“, sagt Claudia Döpper, Leiterin des Fachdienstes Interne Dienste. Ein Vorteil für Firmen aus dem Kreis Lüneburg: Die Nachbarkreise Harburg, Uelzen, Lüchow-Dannenberg, Heidekreis und Herzogtum Lauenburg nutzen bereits dasselbe Programm, sodass für viele Ausschreibungen auf regionaler Ebene eine einmalige Anmeldung bei ELViS ausreicht.

08.07.2013
Ohne ist unverzeihlich – Elektronische Vergabe braucht digitale Angebote

Quelle: Behörden Spiegel

(BS/Johannes Rother*) Die elektronische Vergabe öffentlicher Aufträge ist auf dem Vormarsch, soviel ist sicher. Spürbar ist das auch an den steigenden Nutzerzahlen der gängigen Plattformen. Mancher Anbieter wird deshalb nicht müde, mit Kennzahlen wie den bei ihm registrierten Vergabestellen und Unternehmen zu werben. Das ist gut und richtig, allein: Erst eine hohe Quote digitaler Angebote ist – mit Verlaub – das Salz in der eVergabesuppe.

„Vergeben ohne Internet ist unverzeihlich“: Professor Heckmann hat es beim 1. Kölner Vergabetag 2012 treffend formuliert. Dass der elektronischen Vergabe als Nachfolgerin des herkömmlichen Papierverfahrens die Zukunft gehört, da sind sich alle einig. Einigkeit besteht auch in der Feststellung, dass eVergabe viel mehr ist als die Online-Veröffentlichung von Bekanntmachungen oder der Download von Vergabeunterlagen. Genau hier aber liegt die Krux. Erst kürzlich war im Behörden Spiegel wieder einmal zu lesen, dass die Abgabe digitaler Angebote für viele Unternehmen noch eine Hemmschwelle ist, sie überwiegend noch die Möglichkeit der schriftlichen Angebotsabgabe nutzen.

Da erst mit der digitalen Angebotsabgabe die großen Einsparpotenziale und vielen Vorteile der eVergabe wirklich zum Tragen kommen, lohnt es sich, nachzufragen. Was kann man dafür tun, dass auch diese letzte Hemmschwelle überwunden wird? Manche Auftraggeber sind dazu übergegangen, nur noch digitale Angebote zuzulassen. Der Flughafen Düsseldorf beispielsweise hat sich dafür entschieden. Aber nicht jeder will oder kann diesen Weg gehen. Ein Beispiel aus der Praxis zeigt Alternativen.

Der Einstieg in die eVergabe erfolgte bei den Stadtentwässerungsbetrieben Köln (StEB) im Herbst 2008. Seitdem wurden alle Ausschreibungen über die damalige eVergabelösung abgewickelt. Obwohl die Vergabeunterlagen von Anfang an nur noch digital zur Verfügung gestellt wurden, war die Bereitschaft der Bieter zur Abgabe der Angebote in digitaler Form in den ersten Jahren nur sehr zögerlich – vergleichbar der oben skizzierten Situation. Nach einer Umfrage unter den Bieterfirmen, umfangreichen Recherchen und intensivem Erfahrungsaustausch mit Kollegen anderer Vergabestellen entschieden sich die SteB ab dem 01.01.2011 für den Wechsel zur eVergabeplattform subreport ELViS. Der Anteil der elektronischen Angebote steigerte sich seither sprunghaft von nur 14 % für das ganze Jahr 2010 auf 64 % der Gesamtzahl aller Angebote bis Mitte Juli 2011 und durchschnittlich 98,1 % 2013.

Jörg Lenk, stellvertretender Leiter der StEB-Vergabestelle: „Von den Bieterfirmen wird neben der einfacheren und selbsterklärenden Handhabung der Vergabeplattform besonders die kostenfreie und freundliche Hilfestellung durch das Team von subreport hervorgehoben.“ Das sind sie wohl, die drei entscheidenden Kriterien für den Erfolg – eine intuitiv zu bedienende Plattform, ein intensiver und kompetenter Support. Und natürlich ein engagierter Auftraggeber.

Übrigens: StEB, Stadt Neuss, Rhein-Kreis Neuss, Stadt Dülmen und Abfallwirtschaftsbetriebe Köln haben sich zusammengeschlossen und arbeiten alle mit subreport ELViS. „Eine Region, ein System“, so lautet der Name der Initiative, die auch gemeinsame Infoveranstaltungen für Bewerber und Bieter durchführt. Man vernetzt sich also in NRW. Das ist interessant, hat doch die Bundesbeauftragte für IT, Cornelia Rogall-Grothe, erst Ende 2012 betont: Dass Deutschland derzeit noch nicht zu den fortschrittlichsten eGovernment-Nationen gehöre, liege an der fehlenden Vernetzung der bestehenden eGovernment-Angebote. Und immerhin soll deutsches eGovernment ja bis 2020 an der Weltspitze stehen. Es scheint, als würde der richtige Weg dorthin über das Rheinland führen.

* Johannes Rother ist Mitglied der European Society for eGovernment und Produktmanager sowie Prokurist bei subreport.

07.06.2013
Was stört, was hilft? – E-Government ganz praktisch betrachtet

Quelle: Behörden Spiegel

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Der Behörden Spiegel ist Medienpartner der ESG

(BS/gg) Auf Initiative der European Society for eGovernment (ESG) diskutierten Mitte April zahlreiche Experten und Interessierte über ein zeitgemäßes und leistungsfähiges E-Government. So beeindruckend die Kulisse im 13. Stock eines der Kranhäuser des Kölner Rheinauhafens war, so facettenreich, praxisorientiert und offen verlief dann auch die Diskussion.

“Deutschland braucht eine Abkehr vom Aufbau eigener behördlicher Kommunikationsinfrastrukturen”, ist sich Dr. Sönke Schulz, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, sicher. Es würden sich nur Angebote und Dienste durchsetzen, die sowohl für E-Commerce als auch für E-Government eingesetzt werden könnten. “Die klassische Briefkommunikation war ja schließlich auch übergreifend angelegt”, gibt Dr. Schulz zu Bedenken. Zudem sei es wichtig, die elektronische Kommunikation zum Normalfall und Ausgangspunkt gesetzlicher Regelungen zu machen. “Viele Regelungen, auch das E-Government-Gesetz, basieren auf dem Grundgedanken Papier gleich Original. Dies muss dringend überwunden werden”, forderte Dr. Schulz.

Martin G. Löhe vom Fraunhofer-Institut FOKUS sieht im EGovernment-Gesetz die kurzen Innovationszyklen der IT nicht hinreichend berücksichtigt. Er kritisierte das Fehlen von Technikneutralität, eines Evaluationsrahmens und einer Experimentierklausel.

Dr. Markus Brakmann, Referent im Ministerium für Inneres und Kommunales NRW, ist es wichtig, dass E-Government interdisziplinär umgesetzt wird. “In vielen Fällen können wesentliche Effizienzgewinne erst durch Veränderungen in den Verwaltungsprozessen erzielt werden”, so Dr. Brakmann. Hierzu sei ein enges Zusammenwirken von Fachabteilung, IT-Abteilung, Organisation und Öffentlichkeitsarbeit erforderlich. “In der externen Kommunikation wird ein ganzheitlicher und kundenorientierter Ansatz im E-Government zunehmend wichtiger. Vor diesem Hintergrund muss die verstärkte Kooperation mit anderen Verwaltungen gesucht werden”, erklärte Dr. Brakmann weiter.

Für Frithjof Kühn, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, stellen die Angebote des E-Governments derzeit noch ein Zusatzangebot neben den klassischen Wegen des Verwaltungshandelns dar. “Ein Nutzungswandel braucht Zeit und muss über das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage über einen längeren Zeitraum erfolgen.” Doch auch den finanziellen Aspekt hat der Landrat im Blick. “Die Einführung von effizienten E-Government-Strukturen und -Verfahren kann im Einzelfall hohe Anfangsinvestitionen erfordern. Hier dürfen politische Vorgaben die Leistungsfähigkeit der Behörden nicht überfordern”, forderte Kühn. Andererseits müssten bei positiver Prüfung entsprechende Mittel von der Politik bereitgestellt werden.

Angesichts der zahlreichen und lebhaften Diskussionen um das E-Government-Gesetz, war Dr. Georg Thiel, Ständiger Vertreter der Abteilungsleiterin O im Bundesinnen-ministerium, u. a. ein Aspekt ganz wichtig: “Das E-Government-Gesetz schafft Klarheit”, so Dr. Thiel. Das Gesetz gebe die notwendige Rechtssicherheit, um E-Government in die Alltagspraxis umsetzen zu können, denn es kläre viele Fragen. Welche Alternativen zur persönlichen Unterschrift des Bürgers sind zulässig? Was ist zu beachten, wenn statt Papierakten zukünftig elektronische Akten geführt werden? Welche Technik muss die Behörde anschaffen? “Damit baut das Gesetz entscheidende Hürden ab, die der breiten Anwendung von E-Government allzu oft noch im Wege stehen”, erklärte Dr. Thiel weiter.

Ein Ende der Diskussionen über das Thema, das machte die rege Beteiligung des Publikums im Rahmen der Veranstaltung deutlich, wird auch und gerade durch die Verabschiedung des E-Government-Gesetzes nicht erreicht werden. Und das ist auch gut so.

04.12.2012
Innovationspreis des Netzwerks ZENIT e.V.

Quelle: ZENIT e.V.

Unternehmen subreport aus Köln erhält Auszeichnung

Mülheim an der Ruhr / Das im Jahr 1918 gegründete Unternehmen subreport Verlag Schawe GmbH aus Köln war eines von 63 Unternehmen, das sich im Rahmen der Ausschreibung „Vom Produkt zur Systemlösung“ um den diesjährigen Innovationspreis des Netzwerks Zenit e.V. beworben hatte. Sieben Unternehmen waren für die Finalrunde nominiert worden. subreport erhielt eine Auszeichnung und wurde am 3. Dezember im Rahmen der Preisverleihung vor rund 100 Gästen geehrt.

Die Jury würdigte damit die Entwicklung eines innovativen Kompetenzzentrums für Beschaffung, Information und Zusammenarbeit im Internet und den damit einhergehenden Wandel des Unternehmens vom Produkt- zum Systemanbieter, so Dr. Otmar Schuster, Vorsitzender des Netzwerks Zenit e.V.

Seit Jahrzehnten ist das TOP100-Unternehmen subreport der führende Marktplatz für Aufträge der öffentlichen Hand: Tag für Tag werden über 500 neue aktuelle Ausschreibungen vor allem per E-Mail oder online von Kunden im Abonnement bezogen. Darüber hinaus war subreport 2001 das erste Unternehmen, das den kompletten Vergabeprozess öffentlicher Aufträge über das Internet anbot – ein Weg, der nach Vorstellung der EU bis spätestens 2016 zum Standard in Europa werden soll.

Nach langer Entwicklungszeit steht jetzt eine neue Lösung kurz vor der Marktreife: subreport CAMPUS baut auf den bewährten Produkten auf und erweitert diese um eine ganze Serie einzigartiger Komponenten. Entwickelt wurde nicht nur ein Adapter, der es Bietern ermöglicht, mit nur einem Werkzeug viele verschiedene eVergabeplattformen zu nutzen. Entwickelt wurden auch Komponenten wie Ausschreibungs-Demo, Firmendarstellung, Lieferantensuche, eBeschaffung, XVergabe de Luxe oder Auftraggeber-Forum – Produkte, die dabei helfen, Zeit und Geld zu sparen, zusammenzuarbeiten, mehr zu wissen, einfach mehr zu erreichen.

Das Komplettsystem besteht damit aus verschiedenen Komponenten und Services, die einerseits für sich allein bestehen können, den Kunden durch Kombinationsmöglichkeiten aber auch einen entscheidenden Mehrwert bieten. So finden z.B. Auftraggeber in der Lieferantensuche Tausende qualifizierte Anbieter für ihr nächstes Beschaffungsvorhaben. Darüber hinaus aber können sie die Daten in die eVergabe- und eBeschaffungswerkzeuge von subreport CAMPUS exportieren. Und schließlich können sie sogar von externen Plattformen aus auf diese Informationen zugreifen.

Damit steht subreport CAMPUS exemplarisch für eine zukunftsweisende (weil vernetzte und vernetzende) Systemlösung für Wirtschaft und Verwaltung.

(v.l.) subreport-Prokurist Johannes Rother, Juryvorsitzender Prof. Dr. Eberhard Menzel, subreport-Geschäftsführerin Christiane Schäffer, Vorsitzender des Netzwerks ZENIT e.V. Dr. Otmar Schuster

Hintergrundinformation Netzwerk Zenit e.V.

Das Netzwerk Zenit e.V. wurde 1984 als Keimzelle der Mülheimer Zenit GmbH (Zentrum für Innovation und Technik in NRW) gegründet und besteht heute aus rund 200 vorrangig mittelständischen Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen. Beide Organisationen dienen dem technologie-orientierten Mittelstand als externe Stabsstelle für Fragen rund um Innovationsmanagement und neue Technologien und leisten gemeinsam einen wichtigen Beitrag zum Strukturwandel des Landes. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Gesellschafterstruktur der GmbH. Neben dem Netzwerk sind dies das Land NRW sowie ein Bankenkonsortium aus NRW.Bank, WGZ Bank und der Bankenvereinigung NRW.

Der Innovationspreis wurde seit dem Jahr 2000 bereits zum sechsten Mal ausgeschrieben. Gefragt waren in diesem Jahr Lösungen rund um die Fragen, wie aus einem interessanten Produkt eine Systemlösung wird und was Unternehmen geleistet haben, die sich vom Produkt- zum Systemanbieter entwickelt haben.

07.11.2012
Verpflichtung zum Einsatz der E-Vergabe

Quelle: Behörden Spiegel

Kölner Vergabetag 2012

(BS/rup) Annähernd 200 Teilnehmer kamen auf Einladung von subreport, einem Plattformhersteller für die elektronische Vergabe und Verlag für Ausschreibungen, nach Köln. Im Fokus standen nicht nur aktuelle vergaberechtliche Entwicklungen, sondern auch die Präsentation einer neuen Plattform.

„Vergeben ohne Internet? Unverzeihlich!“, so einleitend Prof. Dr. Dirk Heckmann, Universitätsprofessor in Passau und Mitglied des Bayrischen Verfassungsgerichtshof (BayVerfGH). Die aktuelle Rechtslage ließe E-Vergabe bereits zu, das gesamte Vergabeverfahren sei elektronisch bzw. internetbasiert abzuwickeln. Er verwies darauf, dass eine Verpflichtung zum Einsatz der E-Vergabe aber erst mit dem neuen Legislativpaket der EU bis 2016 Realität werden solle. Sein Plädoyer für die E-Vergabe basiert vor allem auf einer stärkeren Transparenz im Beschaffungswesen, auf die kollaborativen Möglichkeiten des Web 3.0 und einer Vernetzung der Erfahrungsanteile der Systeme. E-Vergabe und E-Government seien zudem Motoren der Verwaltungsmodernisierung und damit Grundlage für ein zeitgemäßes Gemeinwesen.

Paradigmenwechsel durch EU-Kommission

Dr. Christian-David Wagner, Wagner Rechtsanwälte, setzte sich kritisch mit dem Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission auseinander. Es sei von einem Paradigmenwechsel auszugehen, wenn die Forderung nach einer verpflichtenden Berücksichtigung von sozial- und umweltpolitischen Aspekten in allen Phasen des Vergabeverfahrens durchgesetzt würde.

Der Direktor des Beschaffungsamtes des Bundesministeriums des Inneren. Klaus-Peter Tiedtke, befürwortet hingegen das Thema Nachhaltigkeit in der Beschaffung, weil ökonomische und ökologische Ziele sich nicht miteinander verbinden ließen, sondern die gleiche Verantwortung für das Gesamtwohl erfüllten. In Paragraph 97 GWB werden ökologische Kriterien neben die ökonomischen gestellt. „Die Erfüllung hoher Umweltkriterien bei der Herstellung, dem Transport und der Entsorgung der Produkte führt heute manchmal noch zu höheren Einkaufspreisen. Die wirtschaftliche Betrachtung im Rahmen von Lebenszykluskosten wird derzeit in den Bundes- und Landeshaushalten nicht abgebildet, wo leider immer noch mit den Instrumenten der Kameralistik – also Einnahmen uns Ausgaben – gearbeitet wird“, so Tiedtke.

Insgesamt zeige die Bandbreite der behandelten Themen, wie die Betrachtungsweise auf das Vergaberecht und die Ausschreibungspraxis durch die unterschiedlichen Interessenlagen der Betrachter determiniert wird. Die einen plädieren für Ökonomie, die anderen für Ökologie. Vielen ist das Vergaberecht zu kompliziert und nicht transparent genug. Daher war die Mehrheit der Teilnehmer der Ansicht, dass der neue Brüsseler Richtlinienvorschlag dem Vergaberecht zu viele politische Vorgaben aufbürde und zudem mit einem neuen „Bürokratiemonster“ zu rechnen sei.

Drei Ziele bei neuer Plattform

Edda Peters, Geschäftsführerin von subreport, war mit der Premiere in Köln zufrieden. Sicherlich auch deswegen, weil die erste Veranstaltung den Rahmen für die Präsentation der neuen digitalen Plattform namens subreport CAMPUS bot.

Mit dieser Plattform sei ein neues Kompetenzzentrum geschaffen worden, das in Deutschland bisher einzigartig ist. Ziel sei es, die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung zu stärken, Auftraggebern die Möglichkeit zu geben, sich in einem geschützten Bereich über Ihr Wissen auszutauschen und sämtliche Ausschreibungen an einem Ort zu bündeln und die Unternehmen entsprechend ihrer Suchprofile zu informieren.

Zahlreiche Teilnehmer des Kölner Vergabetages informierten sich über die Möglichkeit der neuen Plattform subreport CAMPUS. Foto: BS/subreport Verlag Schawe GmbH